Wenn man solch einen Titel einer offiziellen Mitteilung der Bundesverwaltung, „EU-Kommission fördert Schweizer Projekte“, liest, was denkt man dann? Die Schweiz profitiert von der EU.
Doch das Gegenteil ist der Fall: Die Schweiz hat Vorschläge eingebracht, wie man die horrenden Mißstände des gescheiterten Schengen-Systems wenigstens eindämmen kann und die EU-Kommission nimmt sich nun dieser Vorschläge an. Das ist alles.

Bei sowas zu titeln „EU-Kommission fördert Schweizer Projekte„, so als ob die Schweiz Geld für Schweizer Projekte von der EU bekommt und profitieren würde, ist schon unglaublich. Unglaublich dreist.
Und die Journalisten der Schweizer Qualitätsmedien werden das natürlich dankbar aufnehmen und in das Pro-EU-Horn blasen bzw. schreiben.
Man merkt, es stehen Wahlen an. Da darf offenbar auch mal seitens der Medienstelle eines Bundesamtes ein bißchen Propaganda via Sprachverdrehung nicht fehlen.
Macht durch Sprache
Es fragt sich: Ist solch eine Überschrift in der Mitteilung eines Bundesamtes nur tatsachen-verdrehend und täuschend oder nicht schon wahrheitswidrig?
Der Verfasser ist offenbar ein Herr Markus Peek vom Bundesamt für Migration. Das Propaganda-Kunststück der Tatsachenverdrehung durch täuschende sprachliche Darstellung hat er jedenfalls drauf, da kann man dem BfM nur gratulieren.
Weiterführende Verweise zum Thema „Macht durch Sprache“ bzw. Sprachpropaganda: