Wenn die Polizeihündinnen das wüßten (hier - politisch unkorrekt - ein Archivfoto des Polizeihundes Max vom Hallwirsee der Kapo Schwyz aus einem Polizeibericht vom 13.11.2008)
Wenn die Polizeihündinnen das wüßten (hier - politisch unkorrekt - ein Archivfoto des Polizeihundes Max vom Hallwirsee der Kapo Schwyz aus einem Polizeibericht vom 13.11.2008)

Politisch korrekter Tugendterror und Alibi-Feminismus oder rein sachliche Notwendigkeit der (sprachlichen) Gleichberechtigung und Anti-Geschlechterdiskriminierung?

In der Schweiz gibt es die Manie, in der Sprache alles sächlich (also vermeintlich neutral, weder weiblich noch männlich) zu bezeichnen oder bei Begriffen, die beide Geschlechter umfassen, künstliche Trennungen vorzunehmen und beide Geschelchter explizit zu nennen.

So werden aus Rauchern in Admin-Pressemeldungen Rauchende und aus Polizisten in Polizeimeldungen Polizistinnen und Polizisten.

Insbesondere bei Behörden ist dieser Fetischismus verbreitet bzw. wurde zum Leidwesen vieler Beamter von oben herab von selbstgerechten, angeblichen Feministinnen und Feministen (auch sowas gibt es freilich) angeordnet.

In einer Polizeimeldung auf Polizeibericht.ch ist nebst Polizistinnen und Polizisten auch die Rede von Diensthündinnen und Diensthunden. Hier wurde es wohl absichtlich einmal ganz korrekt gemacht. In der Originalmeldung der Kantonspolizei Schwyz war nämlich – in emanzipatorisch verwerflicher und geschlechterdiskriminierender Art und Weise – nur von Polizeihunden aber nicht dem weiblichem Pendent die Rede.

In dem Artikel selbst ist ein Link auf Neusprech.ch enthalten: Was ist von angeblich geschlechtergerechter Sprache zu halten?