Polizeibericht.ch berichtet über eine neue Spur im Fall der Döner-Mode, die das BKA in die Schweiz führen, namentlich nach Derendingen SO.
Neun Morde, immer dieselbe Waffe: Das deutsche Bundeskriminalamt BKA fahndet nach der Tatwaffe der in der deutschen Presse als sog. Dönermorde bekanntgewordenen Tötungsdelike.

Hatten die deutschen Fahnder der Landespolizeien, der Sonderkommission und des BKA keinen Erfolg bei den Personenfahndungen, weil der Mörder gar nicht aus Deutschland kommt?
Noch nie waren die Fahnder in der als „Döner-Morde“ in der Presse bekannten Mordserie näher an der Aufklärung.
Der sog. „Döner-Mörder“ hatte in den vergangenen zehn Jahren neun Menschen – acht Türken und einen Griechen – in Deutschland aus nächster Nähe erschossen.
Die Kriminalpolizei weiß inzwischen, daß einige der Getöteten in dubiose Geldgeschäfte mit der Türkei verwickelt waren, andere betrieben illegales Glücksspiel, in der Wohnung eines Ermordeten wurde Rauschgigt gefunden Und drei Händler hatten nach Angaben der Kripo Kontakte ins Drogen- und Rotlichtmilieu.
Auch von Schutzgelderpressung ist die Rede. Es könne sogar sein, daß die Getöteten gar nicht zu den Erpreßten gehörten, sondern nur als Exempel hingerichtet wurden, um Schutzgeld-Erpressungen bei Dritten Kleingewerbetreibenden durchzusetzen bzw. diese in Angst und Schrecken zu versetzen. Dies würde auch erklären, warum deutschlandweit demonstrativ immer die gleiche Tatwaffe benutzt wurde, fast wie eine Visitenkarte.