Allen äußerst aggressiven Attacken aus dem Ausland (EU, USA, Italien, Frankreich, Lybien etc. etc.) zum Trotz. Die Schweiz als Nicht-EU-Land ist nicht kleinzukriegen.

Während es in der EU und auch den USA steil bergabgeht – in der EU, deren künstliche Währung Euro gewaltig wackelt, inzwischen beschleunigt – ist die Schweiz gesund und es geht bergauf.

Die Schweiz zahlt gegen den ausdrücklichen Willen der Bevölkerung Milliarden an Franken für den Euro

Und dies trotz den massiven Zahlungen ins weltweite Ausland, in Höhe etlicher Aber-Milliarden an Schweizer Franken. (Daß die Schweiz den Euro massiv stützt, obwohl die Stimmbürger sich gegen einen Beitritt zur EU und gegen das Euro-Währungsexperiment entschieden haben, sorgte erst jüngst für Empörung (vgl. hier oder hier))

Gemäß der jüngsten Umfrage (April 2010) über die Konsumentenstimmung hat sich das Konsumklima in der Schweiz erneut deutlich verbessert.

Der aus der vierteljährlichen Umfrage* bei rund 1’100 Haushalten berechnete Index erreichte im April einen Stand von +14 Punkten (nach -7 Punkten im Januar 2010).

Gemäß der April-Umfrage erwarten die Konsumenten für die kommenden Monate einen klar geringeren Anstieg der Arbeitslosigkeit sowie eine Verbesserung der allgemeinen Wirtschaftslage.

Von den vier Fragen, welche in die Berechnung des neuen** Konsumentenstimmungsindex einfließen, fielen die Erwartungen über die allgemeine Wirtschaftslage in den kommenden zwölf Monaten (+44 Punkte im April gegenüber +24 im Januar) sowie diejenigen über die Entwicklung der Arbeitslosigkeit (+8 gegenüber +77) deutlich optimistischer aus.

Demgegenüber verharrten die Umfragewerte zur künftigen Entwicklung der persönlichen finanziellen Lage (+7 gegenüber +6) sowie zu den künftigen Sparmöglichkeiten (+15 ge-genüber +19) in der Nähe ihrer jeweiligen Januarwerte.

Einige Subindizes der Umfrage, welche nicht in die Berechnung des Gesamtindex einfliessen, bestätigen die Aufhellung der Konsumentenstimmung. So verbesserten sich etwa die Einschätzungen zur vergangenen Konjunkturlage (-7 gegenüber -58) sowie zur Sicherheit am Arbeitsplatz (-72 gegenüber -107) deutlich.

Während die Beurteilungen der vergangenen persönlichen finanziellen Lage (-13 im April versus -14 im Januar) sowie der aktuellen Sparmöglichkeiten (+35 gegenüber +38) ähnlich ausfielen wie im Januar, haben sich die Einschätzungen des Zeitpunkts für größere Anschaffungen (größere Haushaltgeräte, Möbel, Auto usw.) verschlechtert (-2 Punkte versus +10).

Die Haushalte stuften die Preisentwicklung der vergangenen zwölf Monate höher ein (+54 gegenüber +33 im Januar) und auch die Inflationserwartungen für die kommenden zwölf Monate wurden nach oben angepaßt (+52 Punkte im April gegenüber +37 im Januar). Beide Indizes befinden sich jedoch nach wie vor deutlich unterhalb ihres jeweiligen langfristigen Mittels.

Der «alte» Konsumentenstimmungsindex, wie er vor Oktober 2009 berechnet wurde,
verzeichnet im April ebenfalls einen deutlichen Anstieg (-4 Punkte im April versus -22 Punkte im Januar). Damit liegt er zum ersten Mal seit April 2008 wieder oberhalb seines historischen Durchschnittswerts von -9 Punkten (berechnet seit 1972).