Pro Service publicÄrgert Sie auch, daß Ihnen am Postschalter unaufgefordert Lose verkauft werden sollen?

Oder daß die Post Süßigkeiten und Allerlei verkauft aber immer mehr Filialen und Poststellen sowie Postbriefkästen schließt?

Stört Sie, daß man Ihnen am Schalter eine teure Kreditkarte unaufgefordert anbietet beim Staatsbetrieb?

Haben Sie sich auch schon über unfreundliche SBB-Konduktöre geärgert oder Unnachgiebigkeit bei angeblich fehlemdem Billett? (falsche Fahrtstrecke gewählt, Preisunterschied wenige Rappen).

Ärgern Sie sich über ständig niedrigere Leistungen der SBB und jedes Jahr steigende Preise?

Gegen die Initiatvive "Pro service public": Georges Theiler, FDP LU (Bildschirmfotoausriß: Webseite)
Gegen die Initiatvive „Pro service public“: Georges Theiler, FDP LU (Bildschirmfotoausriß: Webseite)

Dann sollten Sie diese Initiative unterstützen:

Die Volksinitiative „Pro Service public“ ist von den Konsumentenzeitschriften «K-Tipp», «Saldo», «Bon à Savoir» und «Spendere Meglio».

Das Ziel: Staatsbetriebe wie Post, Swisscom oder SBB sollen der Bevölkerung einen guten und bezahlbaren Service bieten.

Bei einem Ja zur Initiative müssen die Grundversorgungsleistungen von den übrigen Leistungen abgegrenzt werden. Zudem muß Transparenz über die Kosten der Grundversorgung und die Verwendung der Einnahmen eingeführt werden.

Nicht-wählbar: Georges Theiler, FDP LU

Bei einem Ja zur Initiative „Pro service public“ würde die Leistungs- und Konkurrenzfähigkeit der betroffenen Betriebe geschwächt, warnte Georges Theiler (FDP/LU).

Müssen also Post, SBB und Swisscom trotz Milliardengewinnen, Kindern Süßigkeiten andrehen, Erwachsenen Kreditkarten und Lose verkaufen? Muß der Staatsbetrieb Post trotz seinen Gewinnen Leute zum Glücksspiel animieren? Und muß es sein, daß Swisscom und SBB trotz ihren Gewinnen immer mehr Leistungen einschränken und dafür immer mehr Geld verlangen?

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, Herr Theiler?

Das meinen Sie doch nicht ernst, oder?

Auf seiner Webseite steht: „Für seine Standpunkte und die liberalen Werte steht Georges Theiler ein.“

Was soll denn daran liberal (freiheitlich) sein, wenn Staatsbetriebe Bürger schröpfen und Preiserhöhungen Jahr für Jahr tätigen? Sogar den Preisüberwacher rief der Staatsbetrieb Post schon auf den Plan, ganz zu schweigen von den SBB.

Und was soll daran liberal sein, wenn Staatsbetriebe, Süßigkeiten, Glücksspiele und Kreditkarten (Schulden) verkaufen, um dem Staat Reibach auf Kosten und auf dem Rücken der Bürger und Einwohner zu bescheren.

Nein, das ist das ganze Gegenteil von liberal.

Daher: Nicht wählbar ist für mich Georges Theiler, FDP Luzern

Remo Maßat

Zur Volksinitiative