Die Schweizerische Nationalbank hat allein im Monat Mai 2012 bis zu 60 Milliarden zur Durchsetzung der Schweizer Franken-Untergrenze von 1,20 zum Euro hin aufgeworfen.
Gäbe die Nastionalbank diese auf, müßte sie laut einer aktuellen Untersuchung so hohe Verluste hinnehmen, daß ihre gesamten Reserven aufgebraucht sind.
Da kann man doch nur sagen: Danke, Philipp Hildebrand für diesen grandiosen letzten Schachzug, den soliden Schweizer Franken an eine sterbende Währung zu binden.
Jeder Bankberater, der seinem Kunden zu diesem Zeitpunkt empfohlen hätten, Euros zu kaufen, wäre nicht nur für verrückt erklärt worden, sondern auch rechtlich hinsichtlich der Beratungshaftung belangbar gewesen.
Und die SNB unter Hildebrand hatte nichts besseres zu tun, als genau dies zu tun. Hildebrand kaufte für historisch absolut einmalige Dimensionen Euros und nach den Euro-Stützungskäufen kam durch ihn es nocht schlimmer. Er band den Franken an den Euro. Dies, obwohl die Schweizer abgestimmt hatten, nicht am Euro-Experiment teilnehmen zu wollen.
Jede zitterige Hand, die Euros loswerden wollte und will, konnte bzw. kann der Nationalbank diese Euros zu einem fixen Preis von 1,20 andienen.
Daß sowas nicht gutgehen kann, dazu braucht man weder ein Volkswirtschaftsstudium noch Devisenhändlervergangenheit wie der Autor dieser Zeilen. Dies erschließt sich selbst dem gutgläubigsten und unbedarftesten Geist, daß die De facto-Teilnahme der Schweiz beim Euro durch die Franken-Bindung an den Euro verheerend ist.
Wann stoppt die SNB-Führung diesen Wahnsinn?
Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
Zusammenhängender alter Schweiz-Blog-Beitrag
[…] stimmte ab, nicht am Euro-Experiment teilzunehmen. Jetzt kauft die SNB täglich Euros, wenn man den erschreckenden Zahlen zu den Eurokäufen der SNB glauben darf. Die Schweiz wird zum Eurohorter und ist beim […]