
Es erscheint richtig, daß Kinderkrippen und Kindertagesstätten gefördert werden. Kinderkrippen ergänzen die Familien oder Alleinerziehende.

Ich selbst habe einmal bei solch einer Krippengründung mitgewirkt und erlebt, wie aufwändig das dennoch ist.
Man muß u. a. Planbilanzen für 6 Jahre erstellen und unterschiedliche buchhalterische Unterlagen und zahlreiche andere Angaben und Dokumente müssen bei Bund, Kanton und Gemeinde eingereicht werden, um eine Bewilligung zu erhalten. Alles wird genauestens geprüft, auch die Räumlichkeiten usw. usf. Eine Stufe an einer falschen Stelle, und schon reklamiert die Behörde. Wenn dann noch Einsprachen von Nachbarn dazukommen, wird alles zum Spießrutenlauf.
Wer eine Kinderkrippe / KiTa besucht, wird später ein bessere Bildung und ein höheres Einkommen haben. Zu diesem Ergebnis kam jüngst eine norwegische Studie. Falls die Studie stimmt, könnte dies möglicherweise damit zusammenhängen, dass Kinder, die in einer KiTa oder Krippe waren, früher mehr mit Gleichaltrigen kommunizieren. Sie finden sich später dann besser im Leben zurecht als Kinder, die zu Hause abgeschottet waren.
Ungeachtet dessen, ob diese Studie zutrifft oder nicht, viele Mütter freuen sich, wenn sie eine Möglichkeit haben, ihr Kind in die Kinderkrippe zu bringen.
Trotzdem gibt es in der Schweiz – etwas im Vergleich zu Frankreich – ein viel geringeres Angebot.
Wobei es sich verbessert.
Beispiel Luzern: „Die Angebotssituation in der Stadt Luzern hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt“ heisst es auf der Seite der Stadt.
Müsliburg ist eine KiTa in Luzern für Kinder bis zum 5. Lebensjahr. Und das Angebot wurde ausgebaut. Betreuung wird an gleich drei Standorten geboten.
Die Kita Allmend liegt auf der neu gebauten Allmend-Luzern, die Kita Alpenquai ist an der Landenbergstraße bei der Kantonsschule und die Kita Stadtstrand (citybay) beim Inseliquai in Bahnhofsnähe.
Eltern, die eine Halbtagsbetreuung in einer Kita in Luzern suchen, werden hier ebenfalls fündig.