Sepp Blatter äußerte sich gegenüber der Schweiz am Sonntag zum EU-Beitritt der Schweiz und seiner Sinnlosigkeit (Bildschirmfotoausriß: FiFa)
Sepp Blatter äußerte sich gegenüber der Schweiz am Sonntag zum EU-Beitritt der Schweiz und seiner Sinnlosigkeit (Bildschirmfotoausriß: FiFa)
Sepp Blatter äußerte sich gegenüber der Schweiz am Sonntag zum EU-Beitritt der Schweiz und seiner Sinnlosigkeit (Bildschirmfotoausriß: FiFa)

Sepp Blatter ist nicht unumstritten, aber wo er recht hat, hat er recht.

Die „Schweiz am Sonntag“ frug ihn:

„Die Schweiz beherbergt internationale Sportverbände und Konzerne, wählt aber politisch den Alleingang. Stört es Sie, daß wir weder in der EU noch im EWR sind?“

Blatter antwortet:

Warum sollten wir in der EU sein. Wenn schon, dann würden wir besser in eine größere Organisation, in einen globalen Staatenbund passen. Uns geht es im Alleingang ausgezeichnet, wir müssen einfach dafür sorgen, daß wir mit unseren Nachbarn auskommen. Es wäre falsch, wenn wir uns stärker im EU-Raum postionieren würden. Zwei Drittel der Bevölkerung leben heute in Asien – dort liegt der Markt der Zukunft, dorthin sollten wir uns orientieren. Wenn Sie auf die Weltkarte bleicken, sehen Sie: Die EU ist nur ein sehr kleines Gebilde.