
Trunken ziehen finstre Züge
Als ob selbst das Licht sie trüge.
Düster zeichnet das Verschweigen.
Will in Kälte sich ersteigen.
Eine Frau schaut in das Leben
Könnte soviel Gutes geben.
Doch nutzt ihre Kräfte bloß für Lüge
Daß sie andere Seelen so betrüge.
Genießt zu spielen mit Gefühlen,
läßt einen Mann zwischen allen Stühlen.
Könnte soviel Wärme geben.
Doch was ist ihr Streben?
Zahlt es sich aus, frag ich den Weltgeist?
Wenn man fremde Seele verspeist?
Ist es nicht so, daß Glück Herzen meidet,
das sich an Leid anderer Seele weidet?
Wozu die Gewalt des Hintergehens?
Um des kleinen Vorteils Wehens?
Ist am Schluß nicht die ganze Heimlichtuerei
nur eine Unglücklichmacherei?
Wozu das Schreiten in Zerstörung.
Als wär es sinnvoll, die Verschwörung.
Ist es so, daß eine Frauenseele freudet,
wenn fremder Seelenfluß sich vergeudet?
Ohne Not zu lügen und Verschweigen.
Wird Gerechtigkeit vertreiben.
Ohne Not Menschen quälen.
Wird am Schluß doch die Wahrheit stählen.
Eine Frau schließt eine liebe Seele aus.
Läßt ihn aus ihrem Leben kalt heraus.
Eine Frau bringt ohne Grund Unglücke.
Und verheimlicht mit viel Tücke.
Stumme Gewalt der Lüge
Nutzt ihre Kraft nur für Betrüge
Schleichend, ohne ein gutes Gewissen
Greift sie nach einer Seele ohne deren Wissen.
Zehrt an Substanz des fremden Lebens.
Nimmt ohne Not die Kraft des Strebens.
Draußen strahlt gleißend die Sonne.
Draußen ist Licht und Wonne.
Da merkt sie nicht, daß fremdes Leid
Auch selbst ihr bringt Verlustigkeit.
Wer Gutes tut und Wahrheit schenkt,
dem beides selbst auch nicht verschränkt.
Kommt Gutes bei all dem heraus?
wenn man treibt Güte aus dem Haus?
Tritt guten Menschen ohne Not mit Füßen,
Wird es eignes Schicksal gut begrüßen?
Da verdeckt perfides Verhalten
Mit der Heimlichtuerei Gewalten
Liebes und Gutes einer Frau.
Daß man nicht in ihre Seele schau.
Ist es nicht komisch, daß sie von Vertrauen spricht
Doch Ehrlichkeit und Wahrheit gibt sie nicht?
Das „vertrau mir“ wie ein bleierner Spruch,
Umweht ihn zurück der Heimlichtuerei Geruch.
Da genießt doch eine Seele
daß sie einem Mann so fehle.
Ergötzt sich lange am Verzehren
Ohne mit Gewissen umzukehren.
Richtet viel Leid an ohne Not.
Als wär das Böse mit ihm Boot.
Genießt, wie ein Mann voller Energie.
Ihr gibt Liebe und Zuneigung wie nie.
Und als ob noch nicht genug verletzt.
Und als ob nicht Zeit, endlich gutzumachen.
Wird dieser weiter nach außen versetzt.
Darf nicht mal bei einem Werk mitmachen.
So steht etwas unter schlechtem Stern
Und das Gute bleibt ihm fern.
Obwohl es könnte glückvoll gelingen.
Will man Schlechtes mit Gewalt erzwingen.
Kommt sie noch zur Wahrheit?
Gibt sich und anderen Klarheit?
Öffnet sich einem lieben und gutem Mann.
So daß er Seelenfrieden finden kann?
2013 endet, 2014 beginnt.
Ob es Besinnung und Liebe bringt?
Hört sie auf mit Spielerei,
mit Lust an Ungewißheit und Einerlei?
Man tut nicht ohne Not jemanden weh.
Fällt im Beginn ein neuer Schnee?
Der bedeckt den sinnlos gemachten Schmerz?
Gibt es Ehrlichkeit statt Scherz?
Der Weltgeist sieht, was geschehen.
Und Zeit läßt Unrecht nicht vergehen.
Sehen und Sprechen kann vergeben,
was ist sonst nicht mehr zu verleben.
Verweigert sie weiter mit Genuß,
läßt, was Wahrheit tun muß?
Oder öffnet sie Guten Tür,
daß heilen kann böses Geschwür?
Wie schön ist doch der fremde Schmerz.
Was bringt das Frühjahr, was ist im März?
Wunde voll Eiter kann nicht verheilen,
Wenn lustvoll eine Frau will drin verweilen.
Böses gibt immer Böses zurück.
Und Gutes bringt immer gutes Glück.
So soll man nicht erfreuen an fremdem Leid,
nimmt es doch auch eigner Seele Kleid.
Im Angesicht von Gemeinheit das Spiegelbild.
Und es lacht ein Dämon wie wild.
Anstatt einem Engel Platz zu geben
will man wirklich an Bösem weiterstreben?
Hör, gehorche meinem Rufen! Spricht die Wahrheit.
Schweig, verheimliche! Spricht die Narrheit.
Geh, füg Dich Deinem Schicksal. Spricht das Licht herunter.
Lauf weg, versteck Dich! Spricht Böses munter.
Es öffnet sich das neue Jahr
Das ist ganz und sicher wahr.
Öffnet sich eine Frau, läßt ab von Qual?
Sie hat die Wahl.
Remo Maßat