Die dunkle Jahreszeit ist Einbruchszeit: Wer verdächtige Wahrnehmungen macht, soll gleich den Polizeinotruf wählen (Foto: Polizei24.ch)
Die dunkle Jahreszeit ist Einbruchszeit: Wer verdächtige Wahrnehmungen macht, soll gleich den Polizeinotruf wählen (Foto: Polizei24.ch)
Die dunkle Jahreszeit ist Einbruchszeit: Wer verdächtige Wahrnehmungen macht, soll gleich den Polizeinotruf wählen (Foto: Polizei24.ch)

Die Kantonspolizeien weisen unisono darauf hin, daß die Einbrecher die dunkle Jahreszeit bevorzugen. Einbrecher scheuen naturgemäß das Tageslicht und fühlen sich im Dunkeln wohl.

Die Schweiz ist hierbei Einbruchsland Nr. 1 weltweit. Seit dem grenzkontroll-freien Schengen strömen Einbrecher aus ganz Europa mit Vorzug in die Schweiz.

Die Schweiz ist das Ziel regelrechter Beutezüge osteuropäischer Einbrecherbanden, die, straff organisiert, hochprofessionell operieren würden.

Gleichzeitig können aber auch die Bewohnern mit teils einfachen Maßnahmen ihr Heim ein Stück sicherer machen.

Man kann Einbrecher beispielsweise in die Irre führen, indem Anwesenheit vorgetäuscht wird. Dazu gehört, daß man auch bei Abwesenheit Licht brennen läßt oder den Fernseher einschaltet. Auch Zeitschaltuhren oder Dämmerungsschalter, die das Licht automatisch steuern, können nützlich sein. Und Storen eng verschließen sollte man vermeiden. Man kann auch Storen kaufen, z. B. via Internet unter www.storenonline.ch, die es nicht zulassen, daß man einfach reinschauen kann in Wohnung oder Haus und die man für dafür aber trotzdem nicht komplett verschließen muß.

Wer die Wohnung oder das Haus verläßt sollte darauf achten, daß Fenster und Türen geschlossen und wenn möglich verriegelt sind. Auch auf das „Schlüssel-legen“ im Außenbereich soll verzichtet werden. Einbrecher schauen zuerst unter der Fußmatte und im Briefkasten und solchen Stellen nach, ob jemand dort einen Notschlüssel deponiert hat. Einfacher kann man es einem Einbrecher gar nicht mehr machen.

Wer in seinem Wohnquartier Einbrüche, verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet, soll dies bitte sofort der Kapo, Repol, Stapo oder Notrufnummer 117 melden.

Besonders hilfreich ist, wenn genaue Angeben zum Signalement der Täter (Anzahl, Kleidung, Statur, Fluchtrichtung, Fahrzeuge etc.) gemacht werden können.