Die Länder Afrikas, welche am meisten Entwicklungshilfe erhalten haben, weisen die schlechteste Wirtschaftsentwicklung auf.
Die sambische Ökonomin Dambisa Moyo hat nachgewiesen, daß im schlimmsten Elendsgebiet der Welt, in Subsahara-Afrika, die Entwicklungshilfe sofort und restlos eingestellt werden muß, weil sie die Armut nur noch verschlimmert.
Peter Niggli von Alliance Sud, der Dachorganisation von sechs großen Schweizer Hilfswerken, läßt sich in 20 Minuten wiefolgt zitieren zum Land Kongo (der Staats ist fast so groß wie ganz Europa):
«Wenn sogar ein reiches Land wie Belgien seine ethnischen Probleme kaum bewältigen kann – wie soll das dem bettelarmen Kongo gelingen?»
Also ist er offenbar der Meinung, daß Entwicklungshilfe nicht helfen kann, solche Konflikte zu lösen und die Länder Afrikas wie Belgien auch, nur selbst Lösungen finden können.
Warum plädiert Peter Niggli denn dann nicht für das einzig Sinnvolle? Die Entwicklungshilfe sofort einzustellen?!
Niggli hat eine interessante Rede gehalten zum Thema „30 Jahre Neoliberalismus“. Er müßte eigentlich wissen, wie schädlich die Entwicklungshilfe ist und daß sie zu ganz großen Teilen dazu eingesetzt wird, Machtinteressen wahrzunehmen. Und eben gerade nicht dazu, Menschen zu helfen.
Nicht umsonst fordert die Schwester des US-Präsidenten Barack Obama, Auma Obama, die Entwicklungshilfe einfach abzuschaffen. Niggli sollte auf sie hören. Auch die ganzen anderen Gutmenschen in der Schweiz, die seit Jahrzehnten aus Eigennutz der Entwicklungshilfe-Industrie angehören. (in der Entwicklungshilfe läßt sich gut Geld verdienen und man kann sich schön einrichten unter dem Deckmantel „ich tue etwas Gutes“).
Die Schweiz hat noch nie soviel Geld für Entwicklungshilfe ausgegeben wie jetzt. Sie sollte – aus humanitären Gründen – die Entwicklungshilfe sofort einstellen.
Hier noch ein Video von Niggli, das durchaus einen interessanten Inhalt hat. Man kann es aber auch benutzen, wenn man einschlafen möchte.
