
Am Rand der 64. Generalversammlung der Vereinten Nationen (UNO) hat Bundespräsident Hans-Rudolf Merz den libyschen Revolutionsführer Muammar Gaddafi zu einem Gespräch getroffen.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Normalisierung der bilateralen Beziehungen zwischen Libyen und der Schweiz.
Beide Seiten bekräftigten ihren Willen, das zwischen beiden Staaten am 20. August 2009 geschlossene Abkommen zügig umzusetzen.
Bundespräsident Merz forderte vom Revolutionsführer Gaddafi die sofortige Rückkehr der beiden in Libyen zurückgehaltenen Schweizer (bzw. des einen Schweizers und des anderen Mannes mit zwei Staatsangehörigkeiten, unter anderem auch der schweizerischen), wie es der Schweiz mehrfach versprochen wurde.
Der Revolutionsführer versicherte Bundespräsident Merz, er werde sich persönlich dafür einsetzen.