Er ist Präsident der größten bündner Tourismusorganisation Graubünden Ferien, die zahlreiche Gelder von den steuerzahlenden Bürgern des dreisprachigen Kantons bekommt.
Allerdings mag er der Mann, der Andreas Wieland heißt und Chef der Firma Hamilton (sprich Hämiltenn) ist, die Dreisprachigkeit nicht. Er beichnet Italienisch und Romanisch als „Folklore“. Dabei ist Italien sogar der größte Handelspartner von Graubünden.

Aber Wieland findet die Mehrsprachigkeit in Graubünden nicht nur nutzlos, sondern ist sogar noch so dumm, zu verbreiten, die Mehrsprachigkeit schade der Wirtschaft.
Stumpfer geht es wohl kaum. Denn jedes Kind weiß heutzutage, daß Mehrsprachigkeit nützlich ist und alle jüngeren Studien belegen dies.
Offenbar weiß der Präsidnet von Graubünden-Ferien auch nicht, was die Tourismusorganisation auf ihrer Webseite stolz unter anpreist:
„Als einzige Region der Schweiz ist Graubünden von drei Sprachkulturen beeinflußt: die deutsche, die rätoromanische und die italienische.“
Auch Sacha Zala, Präsident der Kultur- und Sprachorganisation Pro Grigioni Italiano, will Ignorant Andreas Wieland nicht mehr in dem gegenwärtigen Amt sehen. Er wirft Wieland zurecht vor, die Verfassung zu verraten und äußert gegenüber der Südostschweiz:
„Er destabilisiert mit seinen Äußerungen und begeht Verrat an der Verfassung“.
Allerdings macht sich Zala mit seinen eigenen Äußerungen leider lächerlich. Auf seiner eigenen Webseite keine Spur von Mehrsprachigkeit, anstattdessen strotzt sie nur so vor Denglisch. Auch Pro Grigioni Italiano sollte sich wohl rasch nach einer neuen Führungsperson umsehen.
[…] so vollkommen überflüssige Sprachen und Folklore wie Rhätoromanisch oder Italienisch, Französisch, Surselvian, Walserdeutsch. Und dann noch dieses völlig überflüssige […]
[…] Zu: Artikel über die umstrittenen Äußerungen von Tourismus-Chef Andreas Wieland […]
[…] auch seine arroganten Ausführungen, die Mehrsprachigkeit des Romanischen schade der Wirtschaft. Die Sprachwissenschaft besagt genau das Gegenteil. Noch mehr Geld für Graubünden […]