
Die Staatspropagandagelder sind moralisch schmutzig und man sollte sie streichen. Man politisiert nicht mit Steuergeldern und bekämpft nicht seitens der Regierung die Quasi-Opposition. Das ist unredlich.
Steuergelder werden an politische Organisationen gezahlt, die Bern für förderungswürdig hält.
Wer kriegt als förderungswürdig eingestufte Organisation wieviel?
Die bürokratie- und EU-kritische Organisation Junge für Freiheit, Unabhängigkeit und Neutralität (Young4Fun) bekam im Jahr 2010 stattliche 12.548 Franken aus dem Fördertopf.
Stattlich?
Die bürokratie- und regulierungsfreundlichen EU-Turbos von Nebs bekamen auch Geld aus dem Fördertopf. 2010 waren es sage und schreibe 137.061 Franken.
Wer sich anschaut, welche Organisationen Geld bekommen und welche nicht oder weniger Geld, der sieht ein Bild: Alles, was SVP-nah ist, wird bei den Fördergeldern massivst diskriminiert.
Alles, was links, linksaußen oder Mitte (die ist ja heute auch geschlossen links und für EU-Beitritt) ist, wird mit Geld überschüttet.
Das obige Beispiel ließe sich fortsetzen.
Die JSVP bekam aus dem von Pascal Couchepin eingerichteten Fördertopf im obgenannten Jahr 26.948 Franken. Klingt viel, oder?
Ist aber wenig, wenn man sieht, wieviel andere Jungparteien an Förderung erhielten:
Auch hier ist – wie bei der FDP-nahen EU-Turbo-Organisation Nebs – der Freisinn ganz ganz vorne.
Die Jungfreisinnigen krallten sich 66.570 Franken
Jungsozis bekamen 63.291 Franken
JCVPler bekamen 40.083 Franken
Die juvenilen Grünen erhalten 21.957 Franken
Usw. usf.
Der Staats sollte nicht mit Steuergeldern politisieren, sondern die Wähler entscheiden lassen, was sie – ohne Staatspropaganda – wählen wollen.
Das ganze System der Fördergelder ist falsch. Es mutet mehr und mehr kommunistisch an. Und noch schlimmer: Jahr für Jahr wird die Fördergelder-Propaganda-Maschinerie geldmäßig ausgeweitet.