
Ich (Remo Maßat) hatte mich verschiedentlich zur 1 zu 12-Initiative geäußert und als Verwaltungsrat der Schlagwort AG ließ ich diese auch dem KMU-Unterstützer-Bund beitreten.
Zuletzt hatte ich mich unter anderem hier geäußert: Domleschg24.ch-Kolummne
Mich erschrickt gerade, mit welcher Dreistigkeit manche Inititianten das eigene Anliegen mit Füßen treten, wenn es darum geht, daß man seine eigenen Taschen bereichern kann.
Der bekannte thurgauer Anwalt bzw. seit dem Rücktritt des mutmaßlich kriminellen Ex-Nationalbank-Präsidenten Hildebrand wohl bekannteste Anwalt der Schweiz äußert sich auf seinem Blog aktuell:
Die Linke will daß der bestverdienende Angestellte in einem Unternehmen in einem Monat nicht mehr verdient als andere Angestellte in einem Jahr. Im Thurgau hätte die hiesige SP letztes Jahr die Möglichkeit gehabt, die exorbitanten Löhne in der Kantonalbank zu senken und 1:12 einzuführen. Da aber im Bankrat der Kantonalbank auch eine Linke sitzt, warf die SP ihre Prinzipien bei dieser ersten Gelegenheit über Bord: eine Million sei für den obersten Banker nicht zu viel. Eine Lohnobergrenze sei ein „Signal von Mißtrauen“, die Bank würde an „Ansehen und Vertrauen verlieren“. Und so ist das Lohnverhältnis in der TKB dank der SP weiterhin 1:20.