Alles, was schweizerisch ist, muß weg. Ähnlich wie in Deutschland die Sozis alles weghaben wollen, was Deutsch ist, wollen sie in der Schweiz alles weghaben, was Schweizerisch ist.

Und die EU, der die Schweizer SP-Globalisierer unbedingt beitreten wollen, ist längst mehr sozialistisch-planwirtschaftlich als liberal und ruft Erinnerungen an den Kommunismus hervor. Die Nationalstaaten sollen abgeschafft werden, alles soll in einem globalesischen Planwirtschaftssystem aufgehen.

Und wenn es um die Abschaffung von Werten geht, ist bei den Jusos in der Schweiz leider sogar eine deutliche Radikalisierung festzustellen.

Daß Kiffen gefährlich sein kann, zeigt sich eindrücklich am jüngsten Vorstoß des Juso-Chefs Cédric Wermuth. Denn diese Idee ist dem bekennenden Drogenkosumenten und verurteilten Kriminellen Wermuth sicherlich im Drogenrausch gekommen, aber wohl keineswegs in nüchternem Zustand.

Die Jusos wollen den Schweizer Nationafeiertag 1. August abschaffen

Der Vorschlag der Jungsozialisten, den Bundesfeiertag am 1. August abzuschaffen, löst bei der Jungen SVP Schweiz Unverständnis, Kopfschütteln und Empörung aus.

Die Junge SVP ist sich nicht sicher, ob die Juso mit dieser Forderung das Sommerloch auszufüllen versuchte oder ob ihr das Bad in der Sonne nicht gut bekam.

Der 1. August ist für die Schweizerinnen und Schweizer seit Jahrhunderten das Datum, an dem sie sich auf die Grundwerte des Landes besinnen. Der Wille zur Erneuerung einerseits und zur Beibehaltung nationaler Werte wie die Unabhängigkeit oder die Neutralität der Eidgenossenschaft andererseits gehören zum Fundament unserer Identität.

Der 1. August ist ein Symbol für Hoffnung in der Not, Mut und Zuversicht. Mit dem damit verbundenen Rütlischwur wird dem Willen zur Freiheit und zur Selbstbestimmung gedacht. In schwierigen Zeiten, wie während des Zweiten Weltkrieges, mahnte uns der 1. August zur Wehrhaftigkeit gegen Totalitarismus und Unmenschlichkeit.

Die Junge SVP findet es schade, dass die Juso dieses positive Symbol ablehnen und sogar abschaffen wollen. Es scheint, als wären ihnen der 1. Mai, an denen vielerorts auf der Welt die Militärs sozialistischer Staaten Paraden von Soldaten, Waffen und Raketen demonstrieren, ein würdigerer Tag zum Feiern. Ebenso scheinen die alljährlichen Gewaltakte und Zerstörungen am Tag der Arbeit den Juso denkwürdiger zu erscheinen als die Volksfeste, Ansprachen und Höhenfeuern.

Die Junge SVP wünscht sich weiterhin den 1. August als Bundesfeiertag und hofft, dass alle Bürgerinnen und Bürgern ihn mit Freude und Besinnlichkeit begehen können.