
(Goldpreis.li) Offenbar gibt es tatsächlich einen heißen Goldherbst Von 955 auf 980 Dollar je Unze kletterte Gold an nur einem Tag. Am Abend kletterte in Amerika auf fast 1.000 US-Dollar (997 USD).
Damit legte das Edelmetall den stärksten Tagesanstieg seit dem Frühjahr hin, die Volatiliät des Goldpreises ist regelrecht explodiert, nachdem der Goldpreis lange in einem Korridor zwischen 930 und 960 Dollar in einer Seitwärtsbewegung verharrte.
Diese war offenbar doch nur die Ruhe vor dem Sturm, scheint es jetzt.
Als Ursache für den Goldpreisanstieg wurden die schwachen Konjunkturdaten aus Amerika herangezogen. Viele Anleger flüchteten in Gold, weil sie Angst vor Inflation haben.
Diese Sorge dürfte nicht ganz unbegründet sein, haben doch die USA die Notenpresse angeworfen.
Auszug aus einem Artikel auf EU-Kritik.ch:
Nachdem alle US-Banken aufgrund veränderten Bilanzierungs-„Regeln“ plötzlich wieder Gewinne haben warf Obama gleichzeitig die US-Notenpresse an und druckt einfach Geld zur Tilgung der gigantischen US-Staatsschulden.
Auslandsgläubiger und Sparer werden verlieren. Hüte sich, wer Dollar-Geldanlagen als Ausländer hat.
So schrieb schon im März die deutsche Zeitung “Die Welt”: Die US-Notenbank greift im Kampf gegen die schwerste Rezession seit Jahrzehnten immer tiefer in die Trickkiste. Sie will Geld drucken – viel Geld. Wie die Fed am Mittwochabend mitteilte, will sie den Kreditmärkten mit mehr als einer Billion Dollar zusätzlich unter die Arme greifen. Die Federal Reserve kündigte unter anderem den Erwerb von hypothekenbesicherten Wertpapieren im Umfang von bis zu 750 Mrd. Dollar an. Überdies will die Zentralbank für bis zu 300 Mrd. Dollar langfristige Staatsanleihen kaufen, um ebenfalls die Zinsen zu drücken. Finanziert wird dies de facto durch die Notenpresse.
Der ehemalige Schweizer Preisüberwacher Rudolf Strahm wies schon in der Weltwoche vom 22.10.2008 darauf hin, daß die USA seit dem 2. Weltkrieg erfolgreich eine Schuldentilgung auf Kosten der Auslandsgläubiger praktizieren, indem sie einfach die Notenpresse anwerfen, so daß die eigene Währung gegenüber Fremdwährungen an Wert verliert. US-Dollar-Anlagen seien daher von AHV / Pensionskassen dringenst zu meiden. Lange Vorbei die Zeiten, als 1 US-Dollar 4 Franken und mehr kostete. So erzielten die Finanzakrobaten der AHV seitdem aufgrund einer Gesetzesänderung die AHV auch im Ausland investieren darf plötzlich seit Jahren Verluste, nicht erst sit der Finanzkrise.
Quelle: EU-Kritik.ch
Doch was verursachte die regelrechte Preisexplosion wirklich? Waren es nur die Konjunkturdaten aus den USA? Auch, denn die Angst vor einem Dollarverfall aufgrund der Notenpresse-Politik in den USA sicher begründet ist:
Was den Preisschub wirklich ausgelöst haben dürfte, ist etwas anders: Berichte, wonach chinesische Staatsfonds demnächst verstärkt in Gold investieren, dürfte für den Kaufrausch von Spekulaten gesorgt haben.
Mehr noch als – wie deutsche Anlegermaganzine unisono behaupten – aufgrund der Konjunktur verunsicherte Anleger, die Angst vor Inflation haben.
Schon während die europäischen Zentralbanken und leider auch die Schweizerische Nationalbank (die ja sich der EU ständig anzupassen versucht) in Verkaufsexzessen Gold auf den Markt warfen, kaufen Russen, Asiaten und Arababer Gold auf historisch tiefen Preisständen.
Damals mußten im Verkaufswettlauf der europäischen Staaten sogar Verkaufslimite für den Verkauf von Gold vereinbart werden, weil der Goldpreis sonst Preiskapriolen nach unten machen würde, wie es hieß.
(mehr dazu auch auf Schweizer-Franken.ch)
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Guten Tag, vielen Dank für den interessanten Beitrag. Besonders wenn es um Finanzielle Mittel geht, hört ja bekanntlich die Freundschaft auf und es wird humorlos. Daher habe ich mit ein paar Gleichgesinnten eine freie Ideenplattform zum Thema Krisenvorsorge aufgebaut. Dort werden einfache aber wirksame Ratschläge zur Vorbereitung auf Crashszenarien in Folge von eine Inflation vorgestellt. Die Open Source Plattform ist unter Mr Krisenvorsorgeerreichbar