Anna Lena Hankel posiert vor einem Plakat für freie Meinungsäußerung. Offenbar sieht sie diese Freiheit nur für ihre eigene Meinung als richtig, nicht für Andersdenkende (Bildschirmfotoausriß: "Der Standard")
Anna Lena Bankel posiert vor einem Plakat für freie Meinungsäußerung. Offenbar sieht sie diese Freiheit nur für ihre eigene Meinung als richtig, nicht für Andersdenkende (Bildschirmfotoausriß: "Der Standard")
Anna Lena Bankel posiert vor einem Plakat für freie Meinungsäußerung. Offenbar sieht sie diese Freiheit nur für ihre eigene Meinung als richtig, nicht für Andersdenkende (Bildschirmfotoausriß: „Der Standard“)

Anna Lena Bankel, die Leiterin der linken wiener Studentengruppierung, FEST (Fraktion Engagierter Studierender) fordert digitale Bücherverbrennungen.

Die linksaußen politisierende Frau kann oder will den Namen Akif Pirinçci nicht einmal richtig schreiben, aber fordert, den Autor aus den Bücherreien zu eliminieren.

Das Dritte Reich und die Bücherverbrennungen lassen grüßen.

Das klingt dann auf Facebook so: „Liebe Büchereien Wien! Vor kurzem habe ich euch „wiederentdeckt“ und bin begeistert, auch von eurem digitalen Angebot. Mit Erstaunen habe ich dort entdeckt, dass „Deutschland von Sinnen“ von Akif Pirincci dort eins der meist-geborgtesten Audiobücher ist.“

Und weiter: „Finden sie das eine Bibliothek, die die Menschen bilden soll, wirklich würdig?“

Man kann ja von „Akif Pirinçci“ halten, was man will, aber daß ausgerechnet immer linke Leute Bücherverbrennungen fordern, das läßt tief blicken.

Wes Geistes Kind der linke Studentenverein ist, dem sie angehört, kann man auf der Webseite sehen. Dort wird die menschenverachtende Ideologie des Feminismus verfochten. (Bild: FEST)
Wes Geistes Kind der linke Studentenverein ist, dem sie angehört, kann man auf der Webseite sehen. Dort wird die menschenverachtende Ideologie des Feminismus verfochten. (Bild: FEST)

Denn es sagt mehr über diese Leute aus wie Anna Lena Bankel als über diejenigen, deren Kunst und Literatur sie verbieten wollen.

Die Büchereien Wien danken erst auf Twitter für die Anregung, merken aber dann wohl, in welches Fettnäpfchen sie da treten.

Auf Facebook schreiben die Büchereien Wien abschlägig sowohl zur digitalen Bücherverbrennung als auch zu erzieherischen, moralischen Kommentaren zu Büchern bzw. diesem Buch.

Das klingt dann so: „Liebe Anna Lena Bankel, unser Lektor meint dazu folgendes: Es sei auch unser Auftrag, Bücher anzukaufen die in der öffentlichen Diskussion stehen, um den Leuten die Möglichkeit zu geben, sich selbst eine Meinung zu

Die Büchereien Wine waren erst begeistert, dann zogen sie sich schamvoll zurück und distanzierten sich von der haarsträubenden Forderung nach digitaler Bücherverbrennung
Die Büchereien Wine waren erst begeistert, dann zogen sie sich schamvoll zurück und distanzierten sich von der haarsträubenden Forderung nach digitaler Bücherverbrennung

bilden (wir haben ja auch z.B. Thilo Sarrazins „Deutschland schafft sich ab“ im Bestand). Von dem bibliothekspädagogischen Ansatz, der in der Praxis (wohl zu Recht) von den Kunden als bevormundend empfunden wurde, haben wir uns schon vor Jahrzehnten verabschiedet. Es versteht sich aber von selbst, dass der Ankauf eines bestimmten Titels nicht notwendigerweise inhaltliche Zustimmung ausdrückt.“

Vorher klang die „Büchereien Wien“-Betreuerin oder der Betreuer des Twitter-Kontos, der oder die offenbar anonym twittern darf noch ganz begeistert:

„Danke für den Hinweis, ich werde das gleich an unsere Lektorin weitergeben.“

Doch dann die große Enttäuschung. Man hatte wohl gemerkt, auf welches brisante Glatteis man sich bei der Forderung nach Zensur und Bücherverbrennung begibt:

 

Eigenartig, daß immer wieder Linke es sind, die zu Bücherverbrennungen aufrufen.