Nach der erneuten massiven Fahrpreiserhöhung für Bahnfahrer (GA-Preis stieg von 285 auf 315 SFr.!) nun abstruse Forderungen von EconomieSuisse. Der Wirtschaftsverband schreibt, daß die Nutzer“nach wie vor zuwenig zahlen. Im Wortlaut (fett, kursiv):

- Weitere Attacke gegen Bahnfahrer – Gerold Bührer von EconomieSuisse: Er gehört wohl zu den Leuten, die lieber mit Flugzeug, Hubschrauber und Privatschofför unterwegs sind.
Zu begrüßen ist, daß nun ein Teil der verfügbaren Mittel durch Trassenpreiserhöhungen erzielt wird.
Die Division Personenverkehr der SBB muß einen höheren Anteil ihrer Erlöse im Fernverkehr an die Division Infrastruktur abtreten; im Regionalverkehr geht dieser jedoch zurück.
Nach wie vor bezahlen die Nutzer deutlich zu wenig.
Also den öffentlichen Verkehr, welcher in der Schweiz vorbildlich ist, noch weiter abwürgen anstatt ihn zu fördern?
Das kann kaum der Ernst vom Wirtschaftsverband der global tätigen Großunternehmen (nicht der KMU!), EconomieSuisse, sein.
Doch, das passt ganz gut in das Konzept der Economiesuisse Mafia. Erinnert mich auch gleich an FDP-Präsident Fulvio Pelli, der bereits im letzten Jahr eine Preiserhöhung für das SBB GA auf 10’000 (!) Schweizer Franken forderte, siehe: http://www.conviva-plus.ch/index.php?page=436
Wie bereits beschrieben, sollte die Politik weiter in den ÖV investieren, statt ihn „noch weiter abzuwürgen“.