Bei Schweizer Behörden ist es eine große Mode, gegen unliebsame Berichterstattung mit massiven Druck vorzugehen und zwar mit Klageandrohungen.
So z. B. geschehen seitens des Rechtsdienstes EDA. Der Chef desselben Bundesamtsdienstes, welcher sich normalerweise mit Leuten wie Gaddaffi und Co. auseinandersetzt, Gian Andrea Badrutt, schreibt persönlich.
Die Briefe sind mit massiven Drohungen unterfüttert und richten sich gegen einen Blogautor, welcher kritische Presseberichte über Micheline Calmy-Rey zitiert und kommentiert.
Gedroht wird mit Klageerhebung und sogar mit strafrechtlichen (!) Konsequenzen.
Der Blogautor Reimut Massat, der sich schon öfters unbeliebt gemacht hat, und hierfür massiven und vor allen Dingen bewußten Verleumdungen (öffentlicher Rufmord) ausgesetzt war, ist nicht eingeknickt.
Die Schweizer Konzern-Medien schweigen den Fall unisono tot. Manche Berichte finden sich nur in unabhängigen Blättern wie WOZ oder Weltwoche.
In diesem Fall berichtete nur die Rechtsaußen-Zeitschrift „Schweizerzeit“.
Weil solche Einschüchterungsmethoden von Behörden nicht gerade schön sind, sollte man aber darüber berichten. Es ist schade, daß dies die großen Medien nicht tun, sondern im Gegenteil sogar teilweise Leute mundtot machen wollen, welche darüber berichten.
Solche massiven Einschüchterungen seitens von Bundesämtern sind das eine. Auch kleiner Behörden versuchen dies.
Einen bloßen Verweis auf einen Bericht im Beobachter (also auch bloß zitiert und kritisch kommentiert wie auf Calmy-Rey-Blog.ch) wollte in einer unrühmlichen Aktion die Gemeinde Buttisholz (Gemeindepräsident Josef Huber) aus dem Internet entfernt wissen.
Auch hier massive Drohungen gegen den Autor.
Wenn jemand in einem öffentlichen Amt steht, muß er sich gefallen lassen, daß die Arbeit von Medien wie dem Beobachter kritisiert werden kann und auch, daß Drittpersonen solche Berichte aus dem Beobachter zitieren.
Der gleiche Autor