
Ich hab ja schon mehrfach positiv über Frauke Petry geschrieben.
Aber was wirklich unheimlich nervt, sind die fehlenden Deutschkenntnisse in ihren Medienmitteilungen und Postings auf Facebook etc.

Es ist absolut ok, daß eine Chemikerin nicht ihre Stärke in Deutsch und deutscher Rechtschreibung hat.
Genauso, wie ok ist, daß ein Schriftsteller sich nicht unbedingt gut mit Chemie auskennt.

ABER: Als Parteispitzenmitglied einer Partei, die Deutschkenntnisse von Ausländern fordert, sollte sie mit gutem Beispiel vorangehen.

UND: Auch, wenn sie selbst nicht so gut Deutsch kann, was keineswegs eine Schande ist, sollte eine Person in ihrer Position doch irgendwen kennen, der es gut-meint mit ihr.
Und der wenigstens die gröbsten Rechtschreibfehler, die sowohl nach bewährter als auch nach einer der zahlreichen deutschen Reformschreibungs-Varianten falsch sind, ausmerzen.
Besonders fällt bei Dr. Frauke Petry bei nahezu fast jeder Mitteilung von ihr ins Auge, daß sie geradezu fanatisch das sogenannte „Deppenleerzeichen“ () verwendet.
Beim aktuellen Post von Frauke Petry vom heutigen Tage lästert sie über gegnerische Politiker, sie hätten wohl zu tief ins Glas geschaut. Beim Lesen ihres Beitrags könnte man der Meinung sein, daß das eher ihr der Fall war. Zumindest beim Verfassen des Posts.

Es ist die Rede von einer „SPD Mehrheit“ aber von einem Umfrage-Keller (warum nicht „Umfrage Keller“ wenn man schon von „SPD-Mehrheit spricht? Ein so offensichtlicher „Recht Schreib Fehler“, der jedem Grundschüler auffallen dürfe)
Dann ist die Rede von „SPD Oberen“ und von „SPD Umfragewerte“. Es tut richtig weh, diese ständigen Deutschfehler bei Petry lesen zu müssen. Hier im Wortlaut:

++ Zu tief ins Glas geschaut? Setzt Stegner auf Promille statt %? ++
Die Nominierung des Eurokraten Schulz sorgt für einen Fiebertraum bei Stegner. Er hält die SPD Mehrheit bei der Bundestagswahl für realistisch.
Ob sich die SPD Oberen gestern Abend zum Feiern ein Glas Wein im Umfrage-Keller gegönnt haben? Die Vermutung liegt nahe, dass dort in Rekordzeit alkoholische % geholt und auf die aktuellen Zustimmungswerte addiert wurden. Wie sonst lässt sich Stegners plötzlicher Größenwahn erklären? Er fabuliert von einer SPD Mehrheit bei der Bundestagswahl.

Schulz‘ Nominierung zum Kanzlerkandidaten beflügelt ihn regelrecht. Der Eurokrat, dem sein barsches Mundwerk schon den Vergleich mit einem KZ-Aufseher einbrachte, soll die noch vor wenigen Wochen hochgelobte Große Koalition endlich beenden und die Genossen an die Spitze der Regierungsverantwortung katapultieren. Optimistisch, wenn man sich die jüngsten SPD Umfragewerte ansieht, die bei 20% dahin dümpeln.
(Remo Maßat)