Gestern hatten wir es von einem Engländer, Prinz Harry (mehr dazu hier).
Um gleich einmal bei diesem Land zu bleiben, heute mal zu etwas Positiverem, einer deutschen Erfindung, die aber in England geboren wurde.
Oft entstehen Erfindungen aus eigenen Erfahrungen und dem Mut, die Erfindungen umzusetzen.
1981 war Hartmut Ortlieb im südenglischen Dauerregen mit dem Fahrrad unterwegs. Die Ausrüstung in seinen Fahrradtaschen wurde von Minute zu Minute immer nasser. Als ein mit robuster Plane bespannter Lastwagen an ihm vorbeifuhr, entstand die Idee sich aus LKW-Plane eine eigene Taschenausrüstung anzufertigen…
Mit der Nähmaschine von Mutti kam Ortlieb dann auf die Idee, Velotaschen zu fertigen, die wasserdicht sind, also bei Regen oder Schnee den Inhalt so schützen, daß man hinterher nicht zum Beispiel statt Brot, einen durchnäßten Brotbrei hat oder andere Sachen so naß sind, daß wie unbrauchbar werden.
Offenbar stimmte hier – anders als bei vielen Erfindungen, die nicht weiterkommen – auch die Vermarktung.
Denn heute ist Ortlieb weltweit Marktführer für wasserdichte Velotaschen.
Da 1981 lange vor der Gründung der Firma Freitag liegt, die heute in der Schweiz bekannt dafür ist, aus alten Lkw-Planen Taschen herzustellen, fragt sich, ob Freitag die Idee kopiert hat…
Mehr zu Erfindungen, aber aus der Schweiz: Wer-hats-erfunden.ch