
Zu dem von mir aufgegriffenen Winter-Thema der EmanzInnen, MännerhasserInnen und GutmenschInnen schreibt Andrea Masüger, der sich u. a. auch auf das gescheiterte Prohibitionsverbot in den USA bezieht:

Der Generalstab dieser Missionsarmee besteht aus drei Fraktionen: Da sind die Frauenrechtlerinnen wie eine Alice Schwarzer, feministische Politikerinnen wie die französische Frauenrechtsministerin Najat Vallaud-Belkacem und moralisch-religiös-evangelikal angehauchten Politiker, die hierzulande aber auch von Grünen und Rechtsbürgerlichen unterstützt werden.
Und äußert zur staatlichen Umerziehung von Männern, wie sie Larissa Margot Bieler forderte (Link unten). Komsicherweise spricht er nur von Frauenhandel und Zwangsprostitution (daß es Frauen gibt, die so eine „Tätigkeit“ freiwillig ausüben, kann er sich offenbar nicht vorstellen):
Es ist naiv zu meinen, Frauenhandel und Zwangsprostitution würden verschwinden, wenn man ertappte Freier kriminalisiert und in die Umschulung schickt. Solche Maßnahmen fördern im Gegenteil die Illegalität, den Schwarzmarkt und die luschen Etablissements, was wieder die Schwächsten am meisten trifft. Prostitution läßt sich nicht ausrotten. Es kann nur über Gesetze gehen, welche die Frauen besser schützen.
Ob man die Meinung von Masüger bezweifelt, daß man Prostitution nicht verbieten könne oder nicht: Wenn man dies tun möchte, dann muß man nicht nur die Männer kriminalisieren sondern auch die Frauen bestrafen, die anbieten.
Beim Drogenkonsum würde man schließlich auch nicht den Drogenverkäufer / die Drogenverkäuferin straflos lassen und nur den Konsumenten bestrafen.
Allein das Beispiel zeigt erneut, was für ein ideologisch keifendes EmanzInnen- und MännerhasserInnen-Gepredige es ist, was Frauen wie die neue chefredaktorin Larissa Margot Bieler von sich geben.