Immer mehr Kommissionen wuchern auf Steuerzahlerkosten. Die Eidgenossenschaft hat sogar eine Eidg. Kommission für Lärmbekämpfung (EKLB).

Das Lexikon sagt: Als Lärm (von frühneuhochdeutsch: larman = Geschrei; auch Krach) werden Geräusche (Schalle) bezeichnet, die durch ihre Lautstärke und Struktur für den Menschen und die Umwelt gesundheitsschädigend oder störend bzw. belastend Die Eidg. Kommission für Lärmbekämpfung weiß: Auch Freizeiaktivitäten können Lärm verursachenwirken.

Dabei hängt es von der Verfassung, den Vorlieben und der Stimmung eines Menschen ab, ob Geräusche als Lärm wahrgenommen werden.

„Früher brachte der Lärm die Menschen aus der Ruhe. Heutzutage ist es die Stille.“, so ein Zitat, ein anderes lautet: „Leere Gehirne dürsten nach Lärm.“

Die Eidg. Kommission für Lärmbekämpfung weiß: Auch der Lärm von Freizeitaktivitäten kann wie jeder andere Lärm krank machen. Die Eidgenössische Kommission für Lärmbekämpfung (EKLB) fordert von Bund und Kantonen wirksame Maßnahmen zum Schutz der Wohngebiete und der siedlungsnahen Erholungsräume vor Freizeitlärm. Dazu zählen insbesondere Maßnahmen gegen den wachsenden Freizeitverkehr; dieser macht mehr als die Hälfte des motorisierten Individualverkehrs aus.

Während die einen Motorrad fahren, in die Ferien fliegen, die Bahnfahrt genießen oder den Rasen mähen, möchten andere endlich etwas Ruhe haben, um sich zu erholen. Die direkten spürbaren Auswirkungen dieses Lärms sind Belästigung, Strßs sowie Störungen der Konzentration und der Kommunikation.

Mögliche Folgen davon sind Herz-Kreislauferkrankungen, Blutdruckerhöhung oder Depressionen. Längerfristig kann Lärm auch die kognitive Entwicklung von Schulkindern beeinträchtigen. Nächtlicher Lärm stört den Schlaf, was zu Schläfrigkeit führt, die Unfallgefahr erhöht und die Produktivität vermindert. All diese Effekte können sich auch bei Freizeitlärm einstellen.

Rund die Hälfte des motorisierten Individualverkehrs ist heute Freizeitverkehr. Damit ist dieser Anteil größer als der Pendlerverkehr. Die EKLB erinnert daran, daß der Freizeitverkehr seinen Ursprung auch in der Lärmbelastung der Wohngebiete hat. Gerade weil es bei vielen Menschen zuhause laut ist, fliehen sie vor dem Lärm und fahren in ruhige Gebiete, um sich vom Lärm erholen zu können. Dabei erzeugen sie aber wiederum Lärm, der sich auf andere Wohngebiete und auf die Erholungsräume selbst negativ auswirkt. Die Gesundheit der Bevölkerung leidet dadurch doppelt.

Die EKLB ist besorgt über das Ausmaß der Lärmbelastung der Wohngebiete in der Schweiz. Sie fordert den Bund und die Kantone auf, die Wohngebiete und auch die siedlungsnahen Erholungsräume wirksamer vor Lärm zu schützen. Damit leisten sie wichtigen einen Beitrag zur Reduktion der Lärm verursachenden Mobilität

Auch die Kantonspolizei Bern macht bei der staatlich inszenierten Aktion mit: Meldung der Kapo Bern auf Polizeibericht.ch