Trend: E-Zigerette.ch

(rm) Kürzlich verkaufte ich an einen Domänen-Händler günstig die Domäne EZigarette.ch, weil ich als Gelegenheitsraucher (nur abends bei einem Glas Rotwein im Ausgang zum Beispiel) nichts mit dem Thema anfangen konnte.

Sprich, ich habe nicht vor, das Gelegenheitsrauchen aufzugeben …

Was mich jedoch wundert, ist, wiesehr immer wieder das Thema EZigarette auftaucht. Sowohl in Medien als auch im privaten Bereich. Eine große Internetfirma bzw. deren Chef bot mir Portale zum Verkauf an, er würde die seit vielen Jahren gepflegten Portale nicht weiterführen, weil er mit E-Zigaretten viel mehr Geld verdiene.

Vermutlich werde ich die Portale kaufen, denn wer mich kennt, weiß, daß ich das Internetgeschäft nicht mache, um Geld zu verdienen. Dann hätte ich im Wertpapierhandel bleiben können, da wird viel mehr „verdient“. Mir geht es beim Betreiben und dem Aufbau von Internetzeitungen wie Domleschg24.ch oder Polizei24.ch / Police24.ch / Polizia24.ch – um nur mal zwei Projekte zu nennen – vielmehr um Bereicherung / Medienvielfalt und solche Sachen. Die Internetzeitung Polizei24.ch zum Beispiel kostet jeden Tag viele Stunden Arbeit, Geld wird damit keines verdient, auch mit Domleschg24.ch nicht.

Solche Portale finanziere ich quer, indem Schlagwort AG für Dritte günstige Webseiten anbietet.

Trend: E-Zigerette.ch
Trend: E-Zigerette.ch

Doch zurück zum Thema E-Zigarette, der Domäne, die ich verkaufte.
Mich erstaunt, wie umkämpft das neue Produkt im Internet ist und wieoft ich damit konfrontiert werde. Hätte ich das geahnt, hätte ich wohl die Domäne nicht so billig abgestoßen.

Es gibt viele Wege, sich von der Nikotinsucht zu befreien, zumindest behaupten das viele. Egal ob Hypnose, Nikotinpflaster oder ausgefallene Therapien: manches hilft aber eben doch nicht. Das Rauchen ist sicherlich ein gesundheitsschädliches Laster, und obwohl viele das wissen, können sie dennoch nicht verzichten. Mit den neuen E-Zigarette soll damit nun Schluß sein.

Also nicht Genußraucher, die nur gelegentlich qualmen, sondern Leute, die sich morgen beim Aufstehen schon eine Zigarette anstecken und nach dem Mittagsessen, davor in der 9-Uhr-Pause usw.

Nun ist es nämlich so, daß sie zwar nicht unbedingt von dem Laser befreien können – man würde, im übertragenen Sinne, nämlich trotzdem zu einem Glimmstengel greifen und “rauchen” – allerdings bietet sich offenbar mit dieser neuen Technologie der E-Zigarette eine weitaus gesündere Alternative an. E-Zigaretten enthalten weiterhin Nikotin und Geschmacksträger, aber die gefährlichen Giftstoffe wie das Teer und der durch den Rauch entstehende Abfall ist nicht mehr dabei. Was man einatmet ist lediglich Wasserdampf, denn in der E-Zigarette wird nicht gebrannt, sondern nur der Trägerstoff verdampft. Schlußendlich heisst das: kein Rauch wird eingeatmet.

Ein zusätzlicher Bonus ist, daß man den Nikotingehalt gut regulieren kann. Die Flüssigkeiten, mit denen die E-Zigarette funktioniert, können individuell gekauft werden. Wenn man sich das Nikotin abgewöhnen möchte, kann man also nach und nach die Dosierung reduzieren. Zudem ist das auch die günstigere Alternative, denn eine E-Zigarette “brennt” nicht so schnell ab wie normaler Tabak und man hat die Kosten der Trägerflüssigkeit gut im Blick. Eine Anfangsinvestition von zk. 37 Franken (30 Euro) sorgt dafür, daß man eine E-Zigarette mit wiederaufladbarem Akku hat, die man endlos benutzen kann.

Prominenz läßt grüßen

Mittlerweile liegt die E-Zigarette im Trend, gerade bei Prominenten und Menschen, die auch innerhalb von Räumen, in denen das gewöhnliche Rauchen verboten ist, qualmen wollen. Es stinkt nicht, es verfärbt die Zähne nicht, es belastet die Lunge nicht auf außergewöhnliche Weise. Allerdings muß man vorsichtig sein: auch die E-Zigarette ist nicht ganz ohne Gefahren. Weil sie so neu ist, wurden diese allerdings noch nicht in Langzeitstudien getestet. Nichtsdestotrotz läuft alles darauf hinaus, daß die E-Zigarette vielen Menschen eine Abhilfe bei den Zigaretten sein kann.