Sozialhilfe ist in der Schweiz so üppig wie auf dem gesamten Globus in keinem einzigen anderen Land.
Man müßte auf Außerirdische in Paralelluniversen stoßen, um ggfs. irgendwo noch üppigere Sozialstaatswesen zu finden.

Daher stellt sich auch die Frage nach der „richtigen Höhe“ der Sozialhilfe.
Beispiel aus einem geheimgehaltenen Dokument der Sozialhilfedirektion Bern, das vor einiger Zeit die Berner Zeitung publik machte:
Ein Familienvater mit Frau und zwei Kindern, der vom Sozialstaat lebt, erhält an Sozialleistungen insgesamt über 6.105,80 Franken steuerfrei im Monat.
Es darf nicht versäumt werden, darauf hinzuweisen, daß diese steuerfreien 6.100 Franken rund einem Bruttolohn von 8’000.- SFr. entsprechen.
Dies ist nicht nur extrem ungerecht, sondern sogar pervers und ein Schlag ins Gesicht aller einer Arbeitstätigkeit nachgehenden Steuerzahler: Denn viele zu 100 % arbeitenden Personen, z. B. mancher Facharbeiter, erhält soviel Geld bei weitem nicht und arbeitet aber den ganzen Tag lang. Und er zahlt von dem geringeren Geld noch Abgaben, Sozialbeiträge und Steuern. Und mit diesen sauer erarbeiteten Steuergeldern solcher arbeitender Leute werden dann andere im Zuge der Schweizer Sozialhilfe-Exzesse gestopft (zurückhaltender kann man das wirklich nicht mehr formulieren), die dann im Anschluß massiv mehr in der Tasche haben als jemand, der arbeitet.
Es sollte doch selbst geistig minderbemittelten Leuten und Menschen, die einen Sozialfimmel haben, einleuchten, daß sowas nicht sozial, sondern asozial ist.
Schlimmerweise kommt überdies noch hinzu:
Der Anreiz für Sozialhilfeempfänger, sich überhaupt je wieder eine Arbeit zu suchen, ist überdies bei einem derart ungerechten System gleich null. (trotzdem gibt es – das soll hier nicht unerwähnt bleiben – selbstverständlich auch anständige Leute, die dies trotzdem tun. Doch um die geht es ja gerade nicht. Und weiterdessen ist es dennoch ungerecht, daß jemand, der in der Sozialhilfe ist, unterm Strich mehr in der Tasche hat als jemand der arbeitet)
Die Frage stellt sich also, wie man den in den letzten Jahrzehnten exzessiv ausgebauten Sozialstaat endlich einmal stoppen kann, bevor die Schweiz irgendwann ein Desaster erlebt wie viele EU-Länder. In Deutschland oder Frankreich gibt es massivst geringere Sozialhilfe.
Je größer die allgemeine Ungerechtigkeit wird (allein im „modernen“ Deutschland über 550 Milliarden Euro pro Jahr), desto mehr Vorurteile und vorgefasste Meinungen benötigt der unbewusste Mensch, um mit seiner Existenz in „dieser Welt“ irgendwie klarzukommen. Zu diesem Zweck gibt es die Religion, die so erfolgreich war, dass sie die systemische Ungerechtigkeit der Erbsünde bis heute aus dem allgemeinen Bewusstsein der halbwegs zivilisierten Menschheit ausblenden konnte, während das Wissen seit langer Zeit zur Verfügung steht, um diese „Mutter aller Zivilisationsprobleme“ endgültig zu eliminieren.
Mit einem hatte Karl Marx Recht, auch wenn er als Ökonom keine Leuchte war: Die Religion ist das „Opium des Volkes“. Doch der „Unglaube“ ist gegenüber dieser schlimmsten aller Drogen wirkungslos, weil Gott existiert – als Programm in Ihrem Unterbewusstsein. Die Bewusstwerdung der Programmierung nennt sich „Auferstehung“.
Herzlich Willkommen im 21. Jahrhundert:
„Der Weisheit letzter Schluss“
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