
… nicht als Terror sondern als Amoklauf eines Einzeltäters.
Wieder also ein Einzelfall.
Der Spiegel veröffentlich immerhin einen langen Artikel, ob Terror oder Amok gegeben war bei der Bluttat vom iranisch-stämmigen Ali Sonboly.
Lieber Blick, liebe NZZ und liebe alle anderen Qualitätsjournalisten:
Der Täter Ali Sonboly lockte offenbar seine Opfer gezielt via Facebook zu McDonalds, plante also lange im Voraus.
Ist das wirklich eine spontane Bluttat, ein Amoklauf?
Wohl eher kaum. Andererseits ist es oft so, daß Amokläufer ihre Tat zuvor fantasieren und viele auch diese Tat planen.
Auch die Ermittlungsbehörden reden beschwichtigend, es sei ein Amoklauf einer Einzelperson gewesen.
Spätestens bei den gebetsmühlenartig betonten Wörtern Einzelfall / Einzeltäter / Einzelperson, da wird es es fragwürdig.
Auch die Tat im Regionalzug von Würzburg war ein „Einzelfall“ einer „Einzelperson“.
Und viele andere davor wurden ebenso betitelt.
Nizza etwa, um nur noch einen weiteren kürzlich auftretenden „Einzeltäter“ zu nennen.
Ab wievielen Einzelfällen von Einzelpersonen handelt es sich nicht mehr um Einzelfälle von Einzelpersonen? Sondern um etwas anderes? 3? 5? 100?
Und selbst, wenn man das wirklich alles als Einzelfälle bezeichnen will: Was bedeuten denn all diese Einzelfälle für die Masseninvasion, die Merkel eingeleitet hat? Was bedeuten sie für Integration? Für den Traum vieler Ideologen von Multikulti?

