Gibt man ein bei Google „SPD und Medien“ schlägt die Suchmaschine „Medienimperium“ vor.

Warum ist das so?

Die SPD hat in Deutschland zahllose Medienbeteiligungen.

Doch nicht nur das. Über die geballte Medienmacht hinaus überweist sie auch noch sehr viel Geld.

Ich habe nur Zahlen von 2004 vorliegen, damals hat die Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft, die zu 100 % der Partei SPD gehört, der eigenen Partei 6 Millionen überwiesen.

Ein interessanter Artikel dazu, den gibt es hier.

Aktuell hat sie unter anderem folgende Beteiligungen in der deutschen Medienlandschaft:

Die DDVG ist derzeit an folgenden Verlagshäusern beteiligt (mit Nennung der wichtigsten Beteiligungen und Medienprodukte):

100 %: „Oliva Druck- und Verlagsgesellschaft“
32,5 %: „Cuxhaven-Niederelbe Verlagsgesellschaft“ (Cuxhavener Nachrichten, Niederelbe-Zeitung)
100 %: „Berliner vorwärts Verlagsgesellschaft“ (Vorwärts, Demokratische Gemeinde, Blick nach Rechts)
100 %: „NetworkMedia“ (NWMD)
100 %: „vorwärts-Buch Verlagsgesellschaft“
100 %: „Presse-Druck“
57,5 %: „Zeitungsverlag Neue Westfälische“, Bielefeld (Neue Westfälische)
rund 51 %: „Tivola Publishing“ (Edutainment, Lernsoftware und Kinderbücher)
65,67 %: „Öko-Test Holding“
100 % an der Öko-Test Verlag GmbH
47,5 %: „Bayreuth Druck + Media“
62,5 %: „Nordbayerischen Kurier Zeitungsverlag“ (Nordbayerischer Kurier)
40 %: „Dresdner Druck- und Verlagshaus“ (Sächsische Zeitung, Morgenpost Sachsen)
35 %: „Frankenpost Verlag“, Hof (Frankenpost)
30 %: „Suhler Verlagsgesellschaft“ (Freies Wort, Südthüringer Zeitung)
30 %: „Druck- und Verlagsanstalt ‚Neue Presse‘“ (Neue Presse Coburg)
rund 23,1 %: „Verlagsgesellschaft Madsack“ (u. a. Hannoversche Allgemeine Zeitung, Neue Presse Hannover, Göttinger Tageblatt, Peiner Allgemeine Zeitung, Märkische Allgemeine Zeitung)
100 %: „Leipziger Verlags- und Druckereigesellschaft“ (Leipziger Volkszeitung, Dresdner Neueste Nachrichten)
an den privaten Radiosendern FFN, Hit-Radio Antenne und Radio 21 beteiligt
rund 9 %: „Rheinland-Pfälzische Rundfunk“ (RPR1)

Druckereien

Dräger + Wullenwever print + media Lübeck (70 %)
braunschweig-druck (70 %)
100 %: „Limbach Druck- und Verlag“, Braunschweig (nicht zu verwechseln mit dem „Braunschweiger Zeitungsverlag – Druckhaus Albert Limbach“, Braunschweig) (Braunschweiger Zeitung)
Hildesheimer Druck- und Verlagsgesellschaft (100 %, ohne eigenen Geschäftsbetrieb)
Wullenwever print + media Lübeck (100 %, ohne eigenen Geschäftsbetrieb)

Bereich Handel/Service

Hamburger Pressepapier Vertriebsgesellschaft (100 %)
IMAGE Ident Marketinggesellschaft (100 %)
vorwärts: buchhandlung + antiquariat (100 %)
Office Consult (100 %)

Tourismus

FFR Ferien-, Freizeit und ReiseService GmbH („SPD-ReiseService“, 100 %)

Weblinks

Offizielle Website der DDVG
Informationen zu DDVG. Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK)
taz.de