
„Transblau“, so hieß die neue Ausstellung in der Luis Coray seine neusten Werke präsentierte.
Die Ausstellung fand große Beachtung und auch das romanische Fernsehen berichtete.
Auch Schweiz-Blog.ch war vor Ort.
Idylle und Gegensatz spiegeln sich in den Werken wieder
So malt er Wasser am Strand von Lampedusa, wo afrikanische Flüchtlingsboote Sicherheit suchen. Das Wasser wird dadurch als Erholungs – und Zufluchtsort, sowie als Gefahr dargestellt.
Diese Thematik der Gegenwelten zeigt sich auch im Ausstellungstitel: „trans“ steht für hindurch/ quer durch, und blau steht für das Wasser.

Die Flüchtlingsthematik, als auch die Bündner Emigration spielen in seinen Werken ebenfalls eine zentrale Rolle. Der Künstler verknüpfte in seinen Bildern persönlichen Gedanken zu diesen Themen mit Eindrücken von Flimser Seen.
Luis Coray sagt dazu: „Vielleicht meinten die Bewohner der damaligen Einwanderungsländer auch: Die Bündner, die sollen doch in Graubünden bleiben.“
Seine Werke machen jedoch keine politische Aussage, wie er selbst betont. Seine Bilder sollen vielmehr das „Vakuum zeigen, in welchem sich flüchtende Menschen befinden würden.“
Nach außen hin strahlen seine Werke eine scheinbare Idylle aus. Bei näherem Betrachten werden diese Gegensätze und weltlichen Themen jedoch sichtbar.
Luis Coray liess sich durch Bergseen und ihre kräftigen Farben inspirieren. Daher ist es auch nicht verwunderlich, daß die Farben Blau und Grün dominieren. Diese beiden Farben unterstreichen diese täuschende Idylle.



