Der Goldpreis steigt viel rascher als von allen Finanzexperten erwartet.

Besonders Bankenanalytiker liegen – wie eigentlich ja schon üblich – weit daneben.

Der Euro befindet sich indes im freien Fall.

Die Euro-Krise treibt Investoren weiter zu Goldkäufen an.

Die Weltmärkte reißen sich um den Schweizer Franken, Euros hingegen werden panikartig verkauft

Zuerst hatte an den Finanzmärkten noch Erleichterung geherrscht, daß die Europäische Union mit einem milliardenschweren Rettungsschirm die Gemeinschaftswährung verteidigen will.

Dieser symbolische Akt scheint aber die Sorgen kaum zu nehmen.

Wie alle interventionistischen Eingriffe wird auch dieser Rettungsschirm scheitern. Letztendlich siegt der Markt und man wird sich gegen die Fakten, daß der Euro keine dauerhaft stabile Währung ist, wohl kaum wehren können.

Auch, daß die Schweizer Nationalbank erneut Milliarden an Volksvermögen verheizt, wird den Euro wohl kaum retten. Die Anleger reißen sich dennoch um Schweizer Franken und versuchen, sich von Euros zu trennen.

Die Feinunze Gold stieg im frühen Handel heute in London auf 1012,81 Euro und erreichte hierdurch einen neuen Rekordwert.

Auch in US-Dollar stieg Gold markant: Der Goldpreis kletterte auf 1242,10 Dollar und lag so bloß knapp unter dem Rekordhoch bei 1248,45 Dollar vom vergangenen Freitag.

Quelle / Weitere Meldungen zur Goldpreisentwicklung: Goldpreis.li