Von einer Fehlbesetzung wird gesprochen, wenn eine freie Stellen-Vakanz mit einer offensichtlich ungeeigneten, im schlimmsten Falle sogar unfähigen oder fachlich ungeeigneten Person besetzt wird.

Die Politik ist voll von Beispielen von Fehlbesetzungen, besonders Deutschland sticht hier hervor, man denke nur an die jüngsten Verteidigungsministerinnen und ihren Vorgänger Rudolf Scharping.

Aber auch bei Firmen gibt es Fehlbesetzungen und hier haben diese mindestens so große Auswirkungen wie bei Behörden und Ämtern.

Wer etwa verfolgt hat wie die jahrzehntelang erfolgreiche und in der gesamten westlichen Welt bekannte Marke Tupperware durch Verpassen der aktuellen Trends weg om Plastik hin zu Glas und Holz heruntergewirtschaftet wurde, dem graut.

Oder wer den deutschen Baumarkt Praktiker beobachtet hatte vor seinem Untergang, als diese Baumarktkette mehr als den gesamten Ertrag für diverse Berater ausgegeben hatte.

Auch hier war die Unternehmensleitung offensichtlich überfordert.

Als Faustregel kann man sogar sagen, daß wenn Unternehmens-Leiter teure externe Berater anheuern müssen weil sie selbst nicht in der Lage oder gewillt sind Verantwortung und Führung zu übernehmen, daß man dann stets solche Aktien besser heute als morgen abstoßen sollte.

Ja, Menschen sind wirklich das Kapital einer Firma oder auch einer Behörde. Eine gute Unternehmens- und Behördenführung ist Gold wert oder wie man sagt im umgekehrten Falle: Der Fisch stinkt zuerst vom Kopf her.

Fehlbesetzungen von Führungspositionen können teuer werden

Während es weniger von Bedeutung ist, wenn ein Praktikant oder ein einzelner Arbeiter eine Niete ist, können Fehlbesetzungen an der Spitze bei hohen Ämtern und Führungspositionen in Unternehmen handfeste Auswirkungen für sehr viele Menschen haben.

Bei Ämtern sogar für ganze Länder. Bei Konzernen für tausende Mitarbeiter oder sogar zehntausende.

Daher kann es durchaus sehr sinnvoll sein, Profis von einem Stellenvermittlungsbüro einzuschalten.

Dies nicht nur im Sinne von Amt oder Unternehmen, sondern auch im Sinne der zukünftigen Mitarbeiter. Denn der Mensch, der als Fehlbesetzung eine Stelle innehat wird auch selten glücklich darin. Insofern profitieren beide Parteien, Arbeitgeber und Arbeitnehmer von einer guten Stellenbesetzung und Auslese. Wie Stellenbüros arbeiten, dazu gibt es mehr auf randstad.ch.

Statt Fehlbesetzung lieber Temporärbesetzung

Bevor man eine schnelle Besetzung einer Stelle vornimmt, weil man jemanden finden muß und die Stelle vakant ist, kann es sinnvoll sein, die Stelle temporär zu vergeben und dies auch offen zu kommunizieren.

Vielfältig sind die Fälle von Medienmitteilungen in welchen es heißt, ein Amt, eine Behörde bzw. eine Führungsstelle in einem Unternehmen sei aktuell „ad interim“, also provisorisch übernommen worden. Die Firma oder Behörde werde ad interim von Person XYZ geleitet bis der endgültige Stelleninhaber als geeignete Person gefunden werden konnte.

Eine Personalvermittlung vermittelt Mitarbeiter an Unternehmen auch temporär.