Mit 703‘640 Auslandschweizern leben rund zehn Prozent der schweizerischen Staatsangehörigen im Ausland – der weitaus größte Teil davon (61,85%) in Europa. Dies ist der kürzlich fertiggestellten Auslandschweizerstatistik 2011 zu entnehmen, berichtet die Webseite Auslandsschweizer.ch.
Von den 435‘203 Schweizern in Europa sind 96,67% – nämlich 420‘653 Personen – in Ländern der Europäischen Union niedergelassen. Rund drei von vier Auslandschweizern besitzen neben dem schweizer Bürgerrecht mindestens eine weitere Nationalität (Staatsbürgerschaft).
Ein Viertel aller Auslandsschweizer liebt Frankreich
Frankreich führt das Feld der größten Auslandschweizergemeinschaften an: Bei den Vertretungen in Lyon, Paris, Marseille und Straßburg sind 183‘754 Landsleute angemeldet. Dies entspricht rund einem Viertel aller Auslandschweizer (26,11%).
Auf Platz 2 folgt Deutschland
Auf Platz zwei folgt Deutschland mit 79‘050 Mitbürgern (11,23%), gefolgt von den USA mit 75‘637 Landsleuten (10,75%).
Am anderen Ende der Skala finden sich die drei kleinsten Auslandschweizerkolonien in São Tomé und Principe, Mikronesien und Kiribati mit jeweils einem Mitbürger.
Im vergangenen Jahr hat die Zahl der im Ausland registrierten Landsleute um 8517 Personen (1,23%) zugenommen. Die Zuwachsrate der Immatrikulierten pro Kontinent im Verhältnis zu den bereits registrierten Landsleuten war wie schon 2010 in Asien mit 4,49% (+ 1‘861 Personen) am höchsten, gefolgt von Europa mit 1,33% (+ 5‘705), Ozeanien mit 1,11% (+ 334), Afrika mit 0,77% (+ 155) und Amerika mit 0,27% (+ 462).
Von den 545‘844 stimm- und wahlberechtigten Auslandschweizern üben 26,25% bzw. 143‘288 Personen (+ 5,45%) ihre Bürgerrechte als eingetragene Stimmbürger einer Schweizer Gemeinde aus.
Erstmals wurde die Auslandsschweizerstatistik mit einem neuen EDV-Programm im Auftrag der Konsularischen Direktion des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) zentral in Bern erstellt.
Bisher ermittelten die Botschaften und Generalkonsulate die statistischen Zahlen der bei ihnen registrierten Landsleute und übermittelten diese ans EDA, wo sie zur Gesamtstatistik zusammengeführt wurden. Mit dem neuen Verfahren konnten Effizienz und Genauigkeit der statistischen Erhebung gesteigert werden.
Die Statistik erfaßt alle Schweizer, die bei einer schweizerischen Auslandsvertretung eingeschrieben sind.
Da muss man doch unbedingt immer die Bemerkung anfügen, dass wahrscheinlich über 90% dieser „Auslandschweizer“ eigentlich keine Schweizer sind, sondern in der Schweiz eingebürgerte Ausländer oder die wieder in ihr Heimatland zurückgehen, ihrem bekannten Opportunismus folgend einen besseren Job in noch einem anderen Ausland gefunden haben.
Wissend, dass man den Schweizerpass den Ausländern geradezu aufdrängt, ist diese Statistik wiedermal nur reine Propaganda unserer kulturellen Völkermörder.