Wer noch glaubt, bei der Süddeutschen Zeitung handelt es sich um eine seriöse Zeitung, die auch bloß ansatzweise neutral und sachlich informiert, also das macht, was guten Journalismus ausmacht, der sollte ab und zu mal auf Südwotsch vorbeischauen.

Es erschrickt mich jedesmal, wenn ich diesen Blog lese. Noch erschreckender finde ich, daß so eine mächtige Zeitung sich nicht einmal davon eindrucken läßt, daß inzwischen 1,9 Millionen Leser diesen neuen Aufklärungsblog gelesen haben und offenbar ungemindert weitere Lügen und Hetze verbreitet.

Und dies offenbar ungehemmt und ungebremst, sonst könnte Autor Zangerl ja seinen Blog einstellen mangels vorhandener Berichtsmasse.

Man dürfte doch erwarten, daß eine Zeitung sich in Anbetracht solcher Enthüllungen wenigstens schämt und die Redaktion wenigstens versucht, wenigstens die allergröbsten Lügenberichte so einzudämmen, daß sie wenigstens nicht mehr so offensichtlich sind.

Doch es geht ungemindert weiter und zwar auf einem weitaus tieferen Niveau als die Bildzeitung, die so oft kritisiert wird (zurecht). Warum ist das Niveau der Süddeutschen tiefer als das der Bildzeitung?

Bei der Bildzeitung weiß man, wenn man sie kauft: Das ist Regenbogen-, das ist Boulevardpresse. Nicht alles auf die Goldwaage legen, hier spricht der Sesationsjournalismus, man darf nicht alles glauben.

Die Süddeutsche hingegen agiert unter dem Mäntelchen der angeblichen Seriösität. Und so ist eine Verleumdung in dieser Zeitung weitaus perfider, ein Lügenbericht weitaus schlimmer.

Ähnlich agiert auch der ebenso notorisch linke Tagi (Tagesanzeiger) in der Schweiz. Die größtenteils seriösen Berichte sind die Masse. Und zwischendrin gibt es Hetze und Verleumdung.

Etwa wenn ein Lügen-Journalist (Christian Bütikofer) über mich 2009 schreibt, ich hätte in Bahamas eine Firma gehabt und dort einen Konkurs gemacht. Ich kenne das Land nicht, war noch nie auf Bahamas und habe auch ausweislich des offiziellen Handelsregisters nie eine Firma in diesem exotischen Land gehabt, war auch nie Geschäftsführer oder sowas (falls das überhaupt geht, was ich nicht weiß). Geschweige denn eine Schweizer Firma dorthinverlagert, wie er es darstellt in dem Bericht. Das kann jeder im Handelsregister einsehen. Doch es steht dennoch bis heute im Tagesanzeiger und im Internet und schadet mir täglich.

Wenn es im Blick oder in der Bildzeitung stünde, wüßte jeder, daß das nicht zu 100% für bare Münze genommen werden müßte.

Das Problem ist also hierbei, daß die Hetze und Verleumdung bei Medien wie Süddeutsche und Tagesanzeiger von vielen Lesern geglaubt wird. Und daher ist diese perfide Vorgehensweise, seriöse Meldungen mit politisch agitierten Artikeln zu vermischen, so krank. Und gefährlich. Solche Perfidität ist zweifelsohne moralisch weit unter dem Niveau von Bildzeitung oder Boulevardzeitungen wie Blick oder 20 Minuten.

Hier ein Beispiel von Südwotsch:

“Die Formen des zivilen Gedenkens reichen heute vom stillen Miteinander in der Menschenkette bis zu gewaltbereiten Blockaden rechter ‘Trauermärsche’.”

Sätze wie diesen von SZ-Volontär Cornelius Pollmer muß man sich auf der Zunge zergehen lassen, dann weiß man dass der Geist dahinter nicht  nur über beschränkte Recherchefähigkeiten verfügt. Die geteilten Gewalten Polizei und Justiz haben eine Beteiligte an den Ausschreitungen von Dresden im Februar 2012 selbstverständlich in einem Akt staatlicher Willkür “eingekesselt”, festgenommen, angeklagt und nun auch verurteilt. Zumindest geht das so aus Pollners Lamento hervor…

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