Wie weit sich die heutigen Menschen von der Natur entfernt haben und wie wenig sie über Lebensmittel wissen kann man am Beispiel der Zeitpunkt.ch-Autorin Barbara Hagmann erkennen. Paradoxerweise an ihren Äußerungen zu Konservendosen bzw. dessen Inhalten, die man laut ihr nach ein paar Jahren bereits auf den Sondermüll bringen müsse.

Hagmann schreibt im Rundbrief des Zeitpunkt zu Notvorräten und Konservendosen, die man nicht braucht weil es zu keiner Not gekommen ist: „Schlimmstenfalls blicken wir in ein paar Jahren zurück und lachen über uns selbst und bringen die letzte Dose auf den Sondermüll.“

Dazu:
Abgesehen einmal davon, daß Konserven über Jahrzehnte haltbar sind, sind die Inhalte kein „Sondermüll„, sondern wenn man sie nicht mehr essen will, etwas für die Hühner vom Nachbarn, einen Kompost oder bei Städtern halt für den Biomüll und die Konservendosen halt für den Blechkontainer.

(Günther Jauch läßt grüßen, sogar Konserven, welche die Amis über West-Berlin zu Beginn des Kalten Krieges abgeworfen haben, sind noch eßbar)

(rm)