
(Remo Maßat)
Eine geplante Initiative der SVP will die Aussicht auf Asyl nur noch Personen gewähren, die im Flugzeug einreisen.
Das ist sinnvoll vor dem Hintergrund, daß sich Länder wie Italien und andere Schengen-Länder um das Schengen-Dublin-Abkommen einfach nicht scheren.

Und vor dem Hintergrund der hohen Zahl an kriminellen Asylbewerbern. Denn Leute, die Asyl suchen, weil sie angeblich mit Leib und Leben bedroht werden, werden sicher nicht als erstes im Gastland kriminell.
Sprich, bei diesen Leuten handelt es sich mit großer Sicherheit um Schein-Asylanten und keine Asylsuchenden, die wirklich Asyl brauchen.
Es ist auch bzw. insbesondere im Interesse der Menschen, die auf der Welt wirklich Asyl brauchen, daß die Schweiz ein asylfreundliches Land bleibt. Daher ist Asylmißbrauch zu bekämpfen.
Denn es wäre doch schade, wenn das Land der Welt, in welchem Asylsuchende mit Abstand die höchsten Leistungen bekommen und am besten behandelt werden, diese Praxis irgendwann nicht mehr haben kann, weil linke Politiker und Politiker der sogenannten Mitteparteien (SVP, BDP, FDP, Grünliberale usw. usf.) die Augen verschließen vor dem Mißbrauch des Asylrechts.
Worum geht es?
Doch worum geht es eigentlich überhaupt bei der neuen SVP-Initiative? Bei der Asyl-Initiative geht es um eine korrekte und konsequente Umsetzung des Dublin-Abkommens und um eine gerechte Verteilung der Asylbewerber zwischen den Ländern, so SVP-Nationalrat Albert Rösti im Blick.
Ich finde, es ist kein ungeheuerliche Forderung, wenn ein Land möchte, daß ein vereinbartes Abkommen eingehalten wird. Es haben schließlich alle unterzeichnet. Und die EU wollte unbedingt, daß die Schweiz es unterzeichnet und auch mitmacht.
Daß das Dublin-Schengen-Abkommen von den EU-Ländern nicht eingehalten wird, das ist hier nachzulesen: