

Was ist von den aggressiven Angriffen von Adolf Ogi (Dölf Ogi) gegen Christoph Blocher zu halten?
Die Partei werde Wähler verlieren, wenn man Blocher weitermachen lasse und „Es braucht Widerstand“, sagt Ogi bewußt öffentlich in der Sonntagszeitung.
Dazu nur einen Gedanken:
In den letzten Jahrzehnten hat die Partei SVP immer nur Wähler dazugewonnen. Und sich zur mit Abstand größten Schweizer Partei entwickelt.
„Konstruktive Kräfte“ nach Definition Ogis
Denn mehr gibt es eigentlich zu den Ratschlägen und Angriffen von Ogi nicht zu sagen.
Oder doch: Ogi nennt Spuhler als einen der Männer, die er unter „konstruktiven Kräften“ verstehe.
Zum Unternehmer Spuhler ist anzumerken, daß er aus dem Verwaltungsrat der UBS schamvoll ausschied, als diese gerade Staatshilfe brauchte.
Soviel zum Unternehmer, der die Schweiz am liebsten wie ein Stück Zucker aufgelöst im schmutzigen Wasser der EU sehen würde.
Und jemand, der schnell abspringt, wenn Not ist als „konstruktive Kraft“? Wohl kaum.
Warum schwieg Ogi?
Und noch eine Frage: Wenn Ogi die Asylinitiative und die Völkerrechtsinitiative so schlecht findet:
Warum hat er sich dann bei den parteiinternen Vernehmlassungen schweigend verhalten?
Wenn ihm Widerstand so wichtig ist?
Und noch eine Frage: Wenn er politisieren und aktiv mitwirken will, warum stellt sich Ogi nicht zur Wahl und bekleidet ein politisches Amt?
Es ist bequem, einfach so zu kritisieren, ohne mitzuwirken. Oder?
Remo Maßat
1. August-Rede 2014 von Dr. Christoph Blocher
„Prenez soin de la Suisse!“
Discours à l’occasion du 1 Août 2014 de Dr. Christoph Blocher