Die Weltwoche wagt sich – wieder einmal – an ein verbotenes Thema, ein sogenanntes Tabuthema heran. Etwas, über das man eigentlich nicht debattieren darf in Teilen der westlichen Gesellschaft, denn es ist ja politisch nicht korrekt.

WeltwocheSchon der Name des Autors dürfte bei vielen Leuten Krämpfe auslösen.

Besser wäre es, einige Leute, die hier laut aufjaulen, hätten die Bücher von SPD-Politiker Thilo Sarazzin einmal gelesen, anstatt ihn zu verleumden.

Aber wir leben in einer Zeit, in der zum Beispiel die deutsche CDU inzwischen so links ist, daß sie die SPD in weiten Bereichen überholt hat

Zuletzt zeigte dies eindrücklich „das IdiotIn“ und damals als Sarazzin sein erstes Buch veröffentlichte (welches zum Bestseller wurde), da gab die deutsche CDU-Kanzlerin Angela Merkel die Literaturkritikerin und geißelte das Buch öffentlich.

Klare Aufgabe einer Kanzlerin. Sich zu Sachbüchern zu äußern. Oder?

Ein klitzekleines Problem damals war nur: Das Buch war noch gar nicht erschienen.

Bild 701Merkel konnte den Inhalt des Sarrazin-Buchs gar nicht kennen.

Wichtig? Nein, natürlich nicht. Als Kanzlerin kann man ja – so wie es heute üblich ist – auch einfach mal ein Buch kritisieren und geißeln, das man noch gar nicht kennt.

Das ist kein schlechter Stil, sondern einfach nur politisch korrekt. So, wie es sich heutzutage gehört.

Wer zur Minderheit gehört, die soweit ihr Gehirn einschaltet und das Gewissen und den Stil hat, überhaupt wissen zu wollen, was Sarazzin denn überhaupt gesagt bzw. geschrieben hat, der hat in der aktuellen Weltwoche jedenfalls ab morgen die Gelegenheit dazu.