DAs Gott
Wieveile Wählerstimmen wird Kristina Schröder der Gender-Schwachsinn kosten? (Bildschirmfotoausriß: Welt.de)

Da alle Welt sich schon im Weihnachtstaumel befand und niemandem mehr recht einfallen wollte, was den Weihnachtsfrieden zum Jahresende stören könnte, trat Kampfemanze Kristina Schröder auf den Plan. Mit einem Griff in den Gender-Giftschrank. Und nun ist der Teufel los.

Um die Gesellschaft nachhaltig zu verändern, muß zuerst die Sprache in die hand genommen werden, sprich Sprachpolitik betrieben werden. Das wußte schon George Orwell. Die menschenverachtende Gender- und Feminismus-Ideologie verneint die Existenz des Geschlechterdualismus von Mann und Frau.

SchweizBlog.ch berichtete bereits an anderer Stelle über den abgrundtief stussigen Ausfall (oder wie soll man sowas nennen?) der deutschen Familienministerin Kristina Schröder zur geschlechtergerechten bzw. schein-geschlechtergerechten Sprache. Wievielen Leuten sie damit Weihnachten versaut hat, kann man nur erahnen.

Doch – wie sollte es anders sein – Kristina Schröder hat für ihres Geistesauswurf bereits Lob von das Merkel bekommen.

Von anderswo gibt´s jedoch Kritik. „Die Äußerungen von Frau Schröder zeugen von einem erschreckenden religiösen Analphabetismus, sie kennt die Grundrechenarten des Glaubens nicht“, sagte der Vatikan-Berater Prälat Wilhelm Imkamp.

„Die Äußerungen sind ‚dd‘, dumm und dreist, und zeugen auch von einem hemmungslosen Opportunismus“, sagte Imkamp weiter.

Schwachsinnig, schwachsinniger, Kristina Schröder. Oder ist noch eine Steigerung möglich? (Fotoausriß: FAZ.de)
Schwachsinnig, schwachsinniger, Kristina Schröder. Oder ist noch eine Steigerung möglich? (Fotoausriß: FAZ.de)

Aktuell stieß ich auf einen Leserbrief in der FAZ, den ich – als einen von vielen – hier einmal auszugsweise wiedergeben möchte (kursiv). Er stammt von einer Helga Zießler und trägt den Titel „Vielleicht wäre es besser gewesen, die Welt wäre gestern untergegangen…“:

…/… Solch ein an Schwachsinn nicht zu überbietender Vorschlag kommt nicht etwa von einem Kabarettisten, nein, er kommt von einer erwachsenen Frau und Mutter, die auf einem deutschen Ministersessel sitzt. Aus was für einer Art von Kasplerlefiguren besteht eigentlich unsere Regierung? Auch Frau Merkel soll ja mittels ihres bedauernswerten Regierungssprechers diesen Vorschlag ihrer Ministerin gutgeheißen haben.
Der totale Schwachsinn führt Regie in Deutschland. …/… Überhaupt – der Vater, das geht doch auf keinen Fall! Muß es nun heißen „mein Vater/In“?

Ich prophezeie einmal folgendes: Der deutschen CDU wird es wohl irgendwann so ergehen wie ihrer einstmals großen Schwesterpartei in Italien oder der schweizerischen Schwesterpartei CVP, die inzwischen ebenfalls in Teilen linker als linksaußen politisiert: Sie wird (hoffentlich) von den Wählern abgestraft.

Kleine Frage an Kristina Schröder:

Kommt jetzt eigentlich der Weihnachtsmann, die Weihnachtsfrau oder das Weihnachtsneutrum? Oder die Weihnachtsmännin?

Ich vermute weiterhin stark, daß die Christkind / das Weihnachtsmann gar keine Lust hat, dieses Jahr zu das Kristina Schröder zu kommen.

Und überhaupt, Frau Schröder, warum nicht Jahresendfigur. Das beleidigt niemanden mehr. Keine Frauen wie Sie und nicht mal Atheisten – äh – AtheistInnen – oder wie war das?

„Frau Schröder argumentiert widersprüchlich“ schreibt ein Jan Schneidereit:

… /…  der Artikel gibt keine sichere Auskunft über das biologische Geschlecht: der Löffel ist maskulin, aber sicher nicht männlich; das Mitglied ist ein Neutrum, aber männlich oder weiblich, Das Knäblein ist ebenfalls ein Neutrum, aber männlich.

Kurz, es gibt keine Parallelität von grammatischem Genus und biologischem Sexus. (Anm. SchweizBlog.ch: Beachten Sie hierzu diese Abhandlung von Dr. Arthur Brühlmeier)

Wenn Frau Schröder das richtig erkannt hat, stellt sich die Frage, warum sie nicht einfach „der Gott“ sagen kann: Etwa, weil sie doch davon ausgeht, daß „der“ immer ein Mann ist?

Im Kern haben wir in den letzten Jahren den Sexismus nicht aus der Sprache herausgebracht, sondern erst in sie hinein. Frau Schröder zeigt´s.

Ein anderer FAZ-Leser namens Klaus Reuter schreibt (kursiv):

Mein Vorschlag wäre, das Problem dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte vorzulegen, damit dieser sich zum vorliegenden Aspekt der möglichen Diskriminierung ausführlich äußern kann. Vielleicht ist er damit etwas blockiert für weiteren Unsinn …/…“

Der könnte dann auch gleich das deutsche Grundgesetz kippen. Denn dies beginnt doch – man höre und staune – völlig unpräzise ohne der die das mit den Worten: „Im Bewußtsein der Verantwortung vor Gott…“ Beleidigt das deutsche Grundgesetzt nicht auch Atheisten und viele andere? Ändern! Dringend!!! Wichtige Probleme der BRD lösen! Daß Deutschland bis zum Hals im Schuldensumpf versinkt zugunsten einer EU-Ideologie völlig überschuldet wurde, ist ja nicht das Hauptproblem. Sondern sowas, was Frau (oder Neutrum?) Ministerin Kristina Schröder da vorbringt.

Und einer (Horst Rachinger) macht es richtig kurz und bündig:

Hallo, Frau Schröder  –  wir sind nicht mehr im Fasching sondern in der Weihnachtszeit!

Und einer (Klaus Fraedrich) schreibt:

Kristina Schröder läuft gegen eine Wand…

… wohlgemerkt „die“, also weiblich. Was passiert? Die Wand fällt um. Der Klügere (oder das Klügere) gibt nach!

Wer die obigen Leserbriefe vollständig und die anderen 200 Leserbriefe lesen möchte – bitte hier:

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/kristina-schroeder-christdemokraten-streiten-ueber-der-die-das-liebe-gott-12001377.html

 

Remo Maßat

Es begab sich zu der Zeit, da alle Welt sich schon im Weihnachtsurlaub befand und niemandem mehr recht einfiel, womit er den Weihnachtsfrieden stören könnte,