Steueroasen in den USA und anderswo: Wann kommen die USA auf die graue Liste der OECD?
Steueroasen in den USA und anderswo: Wann kommen die USA auf die graue Liste der OECD?

Wie schwierig ist es, Strohfirmen und geheime Bankkonten zu eröffnen? Ein australischer Professor hat es getestet. Die Schweiz schnitt gut ab.

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Die NZZ schildert derweil, wie Mexiko verzweifelt versucht, gegen Drogengeldwäsche und Steuerhinterziehung in den USA vorzugehen:

NZZ-Artikel

Erst vor kurzem enthüllte die Basler Zeitung – man mag es aufgrund der Steinbrück-Rethorik kaum glauben – daß Deutschland ausgerechnet für internationale Konzerne und Superreiche ein Steuerparadies ist.

Wer genauer hinschaut als der gegenwärtige Schweizer Bundesrat, dem wird schnell eines klar: Es geht – auch, wenn permanent mit erhobenen Zeigefinger die Schweiz gescholten wird – nicht um Moral, sondern einige Staaten suchen aufgrund ihrer eigenen Mißwirtschaft, die in der Wirtschaftskrise besonders offensichtlich wird, schlicht und ergreifend bloß neue Geldquellen.

Nachdem Merz vor den USA niederkniete, weckte er auch in EU-Ländern Begehrlichkeiten. Selbst vor Diktatoren kniet Merz schließlich nieder, so daß bereits die Forderung lauter wird, man solle Merz endlich Knieschoner kaufen.

Besonnene Politiker fordern hingegen, gerade aufgrund der jüngsten Attacken auf der Schweizer Bankkundengeheimnis selbiges in der Verfassung zu verankern.

Vgl. Artikel von Nationalrat Lukas Reimann auf EU-Kritik.ch

Und: Warum fordert Calmy-Rey nicht, daß die USA endlich auf eine schwarze oder graue Liste der OECD kommen?

Sie versteht sich doch so gut mit der OECD, daß sie sogar heimliche Lobesbriefe verfaßt. Also wäre hier einmal Gelegenheit, die guten Kontakte zur OECD spielen zu lassen und in die Waagschale zu legen.