Hundekacke und Eiskrem gemischt: Es schmeckt hinterher nicht nach Eiskrem
Hundekacke und Eiskrem gemischt: Es schmeckt hinterher nicht nach Eiskrem

Daß bei der sog. deutschen „Wiedervereinigung“, bei der Kommunismus und Soziale Marktwirtschaft vermischt wurden, nichts Gutes rauskommen konnte, ahnten viele.

Trotz Aber-Milliarden an Subventionen und Staatsgeldern geht es Ländern wie Polen, Lettland, Litauen, Slowakei, Tschechai usw. usf., die keinen „Bruderstaat“ hatten, der sie alimentiert, wesentlich besser als dem mit unheimlich vielen Milliarden alimentierten Ostdeutschland.

Daß beim Euro keine Währung rauskommen konnte, die so stabil ist wie die D-Mark, wußte man auch. Das Zitat „Wenn man Vollmilch und Magermilch vermischt, kann keine Vollmilch rauskommen“, bringt es eigentlich auf den Punkt. Die Geschichte gibt den Zweiflern recht: Inzwischen reißen sich Euro-Bürger um den Schweizer Franken.

Auch die Äußerung, daß, wenn man vor einen lahmen Karren einen zweiten Gaul spannt, dieser nicht schneller wird, selbst, wenn es sich bei dem zweiten Gaul um ein Rennpferd handelt, ist seit der Fusion der maroden US-Firma Chrysler und Mercedes aus Deutschland oder von BMW mit der maroden englischen Firma Rover und etlichen anderen Beispielen hinreichend belegt.

Verlierer war immer der oder das Gesunde. Fazit: Wenn man Gesundes mit Krankem vermischt, wird nicht das Kranke gesund sondern in der Regel das Gesunde krank. Daher bringen auch gesunde Steuergelder für marode Unternehmen, Ökozwangsmaßnahmen, Gleichstellungsmaßnahmen oder Entwicklungshilfe so wenig. Man kann Krankes nicht mit gesundem Geld gesund machen. Im Gegenteil: Meist verstärkt der Fluß an gesundem Geld noch das Schlechte. Dies ist seit Jahrzehnten anhand der Schweizer Entwicklungshilfe (Lieblingsthema von Calmy-Rey) eindrücklich belegt.

Noch besser formulierte einen solchen Sachverhalt neulich Henryk M. Broker und machte dabei anschaulich, daß selbst ein Verhältnis von 1 zu 10 nichts nutzt: “Wenn Sie ein Kilo Eiskrem mit 100 Gramm Hundekacke mischen, wird das Ganze nicht nach Eiskrem sondern nach Hundekacke schmecken.“ (Am Freitag, 6.11., Radio 1, Kommentar zum Tage um 8 nach 8 zur Bildung der rot-roten Koalition in Brandenburg.)

Genauso verhält es sich auch mit Freiheitsrechten: Öffnet man Intoleranz und Unfreiheit zu kleinen Teilen erst einmal die Tür, hat man schnell verloren.

Schon der spanische Mönch Balthasar Gracian (Philosoph Arthur Schopenauers Lieblingsautor) wußte im 16 Jahrhundert: Man soll kleinen Übeln nicht die Türe öffnen, denn es folgen ihnen große nach.