
So kann man sich vor den Nationalratswahlen 2015 auch ins Gespräch bringen: SP-Nationalrätin Yvonne Feri ritt sich zuletzt erfolgreich in die schweizweiten Schlagzeilen.

Oder wer es doppelzüngig findet, daß die Mutter auch nocht einen Berater mit Rotlichtvergangenheit hat, den sie ins Parlament mitnimmt (Bildschirmfotoausriß: Watson)
Der Weg dazu: Die Feministin kritisierte öffentlich ihre eigene Tochter Celine Feri. Weil sie auf FB ein Foto mit kurzen Hosen postete. Zu freizügig!
Nach Ansicht der Mutter war das harmlose Foto schlimm, weil die Hosen zu kurz waren (sogenannte „hot pants“).
Thomas Minder, der gegen Lobbyismus im Bundeshaus kämpft, kritisiert, daß die Feministin ausgerechnet einem Mann aus dem Rotlichtmiliö Zugang zum Bundeshaus verschafft.
Jeder Nationalrat darf zwei Besucherpässe an Drittpersonen seiner Wahl vergeben.
Yvonne Feri gibt ihn ihrem Duz-Freund Daniel C. Rohr. Pikant nur dabei: Dieser war früher Rotlicht-Unternehmer.
Noch bis 2011 saß er im in der Leitung (Verwaltungsrat und Verwaltungsratpräsident) eines berner Nobel-Strip-Lokals.
Die Politikerin allerdings steht zu ihm und bringt im Blick hervor, daß er sich immer für die Frauen eingesetzt hätte, z. B. als es um eine Aufenthaltsbewilligung für eine Dame ging. So hätte sie Rohr auch kennengelernt, berichtet die Nationalrätin.
Was die Feministin wohl sagen würde, wenn ihre Tochter als Stripperin arbeiten würde (in einem Stripklub, in dem der Chef sich dann für die Frauen einsetzt… )
Hm…
Auf ihrer Webseite spricht sie über sich im Logo: „offen, dynamisch, konsequent“.
Viele Wähler dürften das wahrscheinlich eher als doppelzüngig und weniger als konsequent empfinden.
Einen Berater aus dem Rotlicht-Miliö („milieu“) von Bern und gleichzeitig die Tochter wegen zu kurzen Hosen kritisieren. Auch Feminismus und Rotlicht / Striplokal passen irgendwie nicht richtig zusammen. Oder doch?
