Schon verschiedentlich wurde auf SchweizBlog. auf Beiträge zur Frage der Qualität von Wikipedia hingewiesen.

Das Lexikon, das noch nicht einmal das Wort „Benutzer-Diskussion“ richtig schreiben kann, wird aktiv dazu mißbrauch, Menschen zu verunglimpfen und zu verleumden, siehe zB hier.

Oder Sachverhalte falsch darzustellen, um zu politisieren und Meinungsmache / Weltanschauungsverbreitung zu betreiben, siehe z. B. hier.

Für solche Sachen gibt es keine Ansprechpartner. Man kann sich auf erschöpfende Editor-Kriege mit Leuten einlassen, die gerne verleumden oder Weltanschauungen verbreiten. Und in-kauf-nehmen, daß auch nach wochenlanger Schreiberei gegen die Wikipedia-Lügner trotzdem die Lügen stehenbleiben. Wikipedia ist rechtlich so gut wie unfaßbar. Verantwortliche wie bei einer Lexikon-Redaktion gibt es nicht. Es schreiben alle mit und alle ein bißchen. Keiner ist haftbar zu machen.

Oder kennt jemand einen Fall, in welchem Wikipedia verklagt wurde wegen Verleumdung?

Aber das kann es ja eigentlich nicht sein. Ein Lexikon, das etwas auf sich hält, sollte wenigstens für offensichtliche Verleumdungen und Falschdarstellungen eine Ansprechstelle aufweisen, die nicht der Lügen-Editor ist.

Auf dem Blog eines Daniel Menna bin ich gerade auf einen interessanten Beitrag zur Diskussion um die Qualität und den Wahrheitsgehalt von Wikipedia gestoßen.

Er schreibt unter dem Titel Die Sache mit Wikipedia, oder: Warum es nicht hinhaut.:

An der diesjährigen re:publica in Berlin wurde ein Vortrag mit dem vielversprechenden Titel “Wikipedia: wo Nutzer geblockt, Artikel gelöscht und Reputationen zerstört werden” gehalten.“

Blogbeitrag zu Wikipedia