
Gesinnungsterror statt Meinungsfreiheit: Beim kleinsten Abweichen sägt Angela Merkel Leute ab.
Auch ein FB-gefällt mir an der „falschen“ Stelle reicht, um nicht Minister zu werden. Merkels Wachhunde werden aktiv.
Das norddeutsche Staatsfernsehen NDR berichtet:
Auf einer Sitzung in Spornitz bei Parchim rückte die Landesspitze am späten Freitagabend von Ott ab. Es soll im Beisein der CDU-Vorsitzenden, Bundeskanzlerin Angela Merkel, eine langwierige Debatte gegeben haben. Ott galt jedoch offenbar schnell als nicht haltbar, zumal auch Merkel ihn abgelehnt hat.
Auf dem Parteitag am Sonnabend äußerte sich Ott vor den Delegierten in deutlichen Worten: „Nach der Entscheidung des Landesverbands bin ich politisch tot, beruflich zumindest halbtot. Das ist bitter für einen loyalen Beamten, für ein loyales Mitglied der CDU.“
Ott machte klar, daß er sich nicht entschuldigen müsse. Die Angelegenheit erinnere ihn an Stasi-Methoden. Er werde sich nicht „in einen Käfig politischer Korrektheit einsperren“ lassen. Zugleich kündigte er an, nicht aus der CDU austreten zu wollen. Er sei loyal und bleibe loyal. Ott rief dazu auf, einen konservativen Flügel in der CDU Mecklenburg-Vorpommerns zu etablieren. Die CDU sei nämlich nicht mehr, was sie einmal war und sei in Teilen nicht mehr von SPD und Grünen zu unterscheiden. Für seine knapp zehnminütige Rede bekam der Stralsunder Oberstaatsanwalt und „Beinahe-Minister“ viel Applaus, einige Delegierte erhoben sich.
Lustig, auch wie andere – gestern berichtete ich über Birgit Kelle – glaubt er offenbar, daß sich was ändern wird in der CDU.