Ganz unschweizerisch quält die RhB auf der Strecke Chur – St. Moritz und umgekehrt so gut wie täglich ihre Fahrgäste mit Verspätungen und das täglich mehrfach!
Ab Thusis leidet vor allen Dingen der Regionalverkehr (Chur – Thusis und zurück sowie sämtliche Postbusse des Domleschg und den Gebieten zwischen dem Domleschg und Chur) darunter.

Diese dauerhaften Verspätungen sind absolut blöde und absolut unverständlich, weil sie vermeidbar wären. Wenn man täglich Verspätungen hat, könnte man auch endlich einmal den Fahrplan der RhB anpassen. Aber soweit scheint der geistige Horizont der RhB-Oberen wohl nicht zu reichen.
Heute allerdings kam es zu einer nicht-alltäglichen Verspätung, für die man wohl Verständnis haben muß:
Auf der Strecke Chur – St. Moritz hat es aktuell aufgrund einer Fahrleitungsstörung infolge eine Unwetters über 1,5 Stunden Verspätung. (Stand 21 Uhr 21).
Grund für die Verspätung der RhB ist, daß die Fahrleitung zwischen Bonaduz und Rhäzüns am Boden liegt, so Leser der Internetzeitung Polizeibericht.ch.
Der Streckenabschnitt zwischen Bonaduz und Rhäzüns (zwei bündner Gemeinden, welche die SP Graubünden ganz nach kommunistischer und EU-Manier obrigkeitsstaatlich zwangsfusionieren möchte zu einem Bonazüns…) ist zwar denkbar klein, aber dennoch bringt er den gesamten Bahnverkehr auf der wichtigen Strecke Chur – St. Moritz (bzw. umgekehrt) des Streckennetzes der Rhätischen Bahn zum Erliegen.