Neu soll die Integration umgekehrt aufgezogen werden. Die schweizer Ureinwohner sollen sich gefälligst anpassen und in die neue Schweiz integrieren. Das fordert der umstrittene und extrem weit links stehende Ausländerverein „Secondos Plus“:

Auszug aus der Webpräsenz der Vereinigung (kursiv):

Ivica Petrušić, Vizepräsident des Vereins "Secondo Plus" und SP-Nationalratskandidat will nicht nur eine neue Landeshymne für die Schweiz: Er fordert auch die Abschaffung der Schweizerflagge mit dem christlichen Kreuz
Ivica Petrušić, Vizepräsident des Vereins „Secondo Plus“ und SP-Nationalratskandidat will nicht nur eine neue Landeshymne für die Schweiz: Er fordert auch die Abschaffung der Schweizerflagge mit dem christlichen Kreuz (Fotoausriß: Webpräsenz von Secondo Plus)

Die Schweiz braucht eine Hymne, die in vier Landessprachen, aber auch in weiteren nicht offiziellen aber weit verbreiteten Sprachen in der Schweiz (englisch, spanisch, albanisch, portugisisch, türkisch…) interpretierbar wird. Wir brauchen eine Hymne mit der sich möglichst viele in der Schweiz lebenden Menschen, mit oder ohne Schweizer Paß identifizieren können. Dies geht aber nur, wenn nicht viele aufgrund von Geschlecht, Herkunft oder Religion ausgeschlossen werden.

In einem Referat fordert Ivica Petrušić, Vizepräsident von Secondo Plus und SP-Nationalratskandidat im Aargau auch die Abschaffung der Schweizerflagge mit dem christlichen Kreuz:

Die Aargauer Zeitung berichtet dazu aktuell (kursiv):

Das Schweizer Kreuz soll abgeschafft werden. Das fordert der Immigranten-Verein Secondos Plus. «Die Schweizer Flagge entspricht der heutigen, multikulturellen Schweiz nicht mehr», sagt Petrusic.

Für alle, die noch nicht wußten, wer die Schweiz erbaut hat: Auf der Webseite des Vereins "Secondo Plus" klärt Ylfete Fanaj auf: Es waren gar nicht die Schweizer!
Für alle, die noch nicht wußten, wer die Schweiz erbaut hat: Auf der Webseite des Vereins „Secondo Plus“ klärt Ylfete Fanaj auf: Es waren gar nicht die Schweizer!

Das Kreuz habe einen christlichen Hintergrund. Die christliche Herkunft der Schweiz gelte es zwar zu respektieren, «nur gilt es auch eine Trennung zwischen Religion und Staat zu machen», fordert das Vorstandsmitglied von Secondos Plus. «Abgesehen davon haben wir heute eine große religiöse und kulturelle Vielfalt in der Schweiz.»

Es brauche neue Symbole, mit denen sich auch alle identifizieren könnten, auch Nicht-Christen. Als neues Nationalwappen biete sich die ehemalige Flagge der helvetischen Republik an. Diese wurde 1799 offiziell eingeführt und bestand aus den Farben grün, rot, gelb quergesteift.

Sie hat Ähnlichkeit mit den heutigen Fahnen von Ghana und Bolivien. «Die Farben Rot und Gelb standen für die Urkantone Schwyz und Uri und Grün für die Revolution», so Petrusic. Zudem hätten damals alle Ausländer ab dem 20. Altersjahr das Stimmrecht gehabt. «Die helvetische Flagge steht für eine fortschrittliche und weltoffene Schweiz.»

Artikel von Reimut Massat (Ausländer!) „Ist die Schweiz rechts“?

Artikel in der Aargauer Zeitung

Artikel „Schweizer Kinder müssen Türkisch lernen“