(Polizeibericht.ch) Egal, ob in Zürich Kloten oder Bern-Belp: An keinem Flughafen der Schweiz gibt es gegenwärtig normalen Flugverkehr: Das Bundsamt für Zivilluftfahrt

Archib. Flugverkehr lahmgelegt wegen einer Aschewolke aus Island nach einem Vulkanausbruch

(BAZL) hat die Luftraumsperre über der Schweiz wegen der Aschewolk  bis morgen Sonntag 14.00 Uhr erneut verlängert.

Das BAZL wird die Lage laufend neu analysieren und morgen Vormittag über das weitere Vorgehen informieren.

Nachdem die Aschewolke aus Island im Verlauf des Samstags ihre Lage nur unwesentlich verändert hat und voraussichtlich auch in den nächsten Stunden über der Schweiz verharren wird, hat das BAZL die Sperrung des Luftraums aus Sicherheitsgründen vorläufig bis am morgigen Sonntag 14.00 Uhr verlängert. 

Die Maßnahme gilt für Flüge nach Instrumentenflugregeln. Davon betroffen ist vor allem die kommerzielle Luftfahrt.

Der Luftraum in großer Höhe ist neu ab 20 000 Fuss (rund 6000 Meter über Meer) wieder freigegeben. Bis anhin lag diese Grenze bei 36 000 Fuß oder rund 11 000 Metern. Flüge nach Sicht dürfen während der Nacht nicht mehr verkehren, sind jedoch morgen ab Tagesanbruch wieder zugelassen.

In diese Kategorie fallen vor allem Fluggeräte der Freizeitfliegerei. Morgen Vormittag wird das BAZL nach erneuter Rücksprache mit Meteoschweiz, Skyguide (zu deutsch „Himmelsführer“) und ausländischen Stellen die Situation neu beurteilen und über die getroffenen Entscheide informieren.

Eyjafjallajökull