Natalie Rickli sagte ab, weil Roger Schawinski dafür bekannt ist, nicht sachlich zu diskutieren, sondern dafür, daß er gern unter die Gürtellinie geht.

Was ist mit ihm nun passiert? Das fragt sich nicht nur Schweiz-Blog.ch, sondern die Schweizer Presse, unter anderem der Blick, welcher titelt:

Markwalder bei Schawinski: kritiklos und schmeichelhaft die Einblendungen, kritiklos und schmusehaft auch Roger Schawinski
Markwalder bei Schawinski: kritiklos und schmeichelhaft die Einblendungen, kritiklos und schmusehaft auch Roger Schawinski

„Christa Markwalder statt Natalie Rickli – Mutiert Schawinski zum Schmuse-Talker?“

Der Blick fragt: Was war gestern mit Roger Schawinski los? Roger Schawinski plötzlich selten sanftmütig? In seinem Talk gestern verhielt er sich gegenüber FDP-Nationalrätin Christa Markwalder (36) fast schon anbiedernd.

Schon der erste Satz von Schawinski kam schwulstig anbiedernd rüber. Seinen Gast stellte Roger Schawinski doch tatsächlich so vor:

Christa Markwalder darf sich freuen: Sie wird von Roger Schawinski "anbiedernd" (Blick) umschmeichelt und umgarnt
Christa Markwalder darf sich freuen: Sie wird von Roger Schawinski "anbiedernd" (Blick) umschmeichelt und umgarnt

„Bei mir hab ich eine der charmantesten und profiliertesten Politikerinnen in Bern.“

Diese schmolz dahin und antwortete genauso brav: „Herzlichen Dank für die Einladung und für die freundliche Vorstellung.“

Zuletzt hat Schawinski gegen eine der wenigen Titel in der Schweizer Presse abermals eine seiner üblichen Attacken geritten (gegen alles, was SVP-nah oder vermeintlich SVP-nah sein könnte). Er sprach der Weltwoche „das letzte Quäntchen Glaubwüdigkeit ab„.

Er sollte mal seine eigenen Sendungen anschauen…

Was ist mit Roger Schawinski los, fragt sich nicht nur der Blick anläßlich des Anschmeichel-Auftritts gegenüber Christa Markwalder
Was ist mit Roger Schawinski los, fragt sich nicht nur der Blick anläßlich des Anschmeichel-Auftritts gegenüber Christa Markwalder