Nur bei Straßenverkehrsdelikten wird der Öffentlichkeit bekanntgegeben, ob Alkohol oder Drogen im Spiel waren. So ensteht ein Zerrbild in der Öffentlichkeit.

Großrätin Sabina Geißbühler-Strupler setzt sich dafür ein, daß die Folgen von Drogen- und Alkoholmißbrauch in Polizeimeldungen nicht länger vertuscht werden
Großrätin Sabina Geißbühler-Strupler setzt sich dafür ein, daß die Folgen von Drogen- und Alkoholmißbrauch in Polizeimeldungen nicht länger vertuscht werden

Denn es haben über 60 % aller Insaßen von Schweizer Strafanstalten ein Suchtproblem. Würde man die man die wegen Gewaltdelikten verurteilten Straftäter isoliert betrachten, so dürfte der Anteil noch weitaus höher liegen.

In Polizeimeldungen wird hingegen ein völlig anderer Eindruck erweckt. Nur in äußerst seltenen Fällen wird etwa bei Gewaltstraftaten überhaupt erwähnt, daß Drogen und / oder Alkohol im Spiel waren.

Denn es wird aus unerklärlichen Gründen nahezu systematisch verschwiegen (Ausnahmen sind einige kleinere Polizeien wie etwa die Stadtpolizei St. Gallen), ob bei Gewaltdelikten, Sexualstraftaten, bei Morden und anderen Tötungsdelikten oder auch bei Jugendgewalt und Raubüberfällen und vielen anderen Straftaten Alkohol oder Drogen im Spiel sind.

Gegen diesen Mißstand hat nun die bernische Großrätin Sabina Geißbühler-Strupler, SVP, eine Motion eingereicht.

Die Motion im Wortlaut auf Polizeibericht.ch

Weiterführendes:

Webpräsenz von Großrätin Sabina Geißbühler-Strupler

Webseite der Schweizerischen Vereinigung Eltern gegen Drogen

Polizeibeamtenverband zur von der Politik gegen den Willen des Volkes (Hanfinitiative und andere Vorgängerinitiativen wurden abgelehnt) angestrebten Quasi-Legalisierung von Cannabis