Unabhängig davon, wie man zur Partei „Die Linke“ und zu Sarah Wagenknecht steht.

Das, was ZDF-Moderator Markus Lanz da mit Sarah Wagenknecht macht, ist zutiefst ekelhaft.

Fragen stellen, Antworten nicht abwarten. Ihr Sachen in den Mund legen, die sie nicht gesagt hat.

Wenn Wagenknecht spricht, unterbricht er sie ständig, wenn Jörges etwas sagt, streichelt er ihn.

Mindestens genauso ekelhaft ist die Rolle von Stern-Politik-Mann Hans-Ulrich Jörges. Er tritt maßlos aggressiv auf, brüllt laut herum – man muß schon fast sagen wie eine Art Brüllaffe – anstatt eine sachliche Debatte zu führen. Und teilt unter der Gürtellinie aus („Stuß“ u. a.), indem er Wagenknecht beschimpft.

Und: So schoßhundhaft, wie er sich gegenüber Lanz verhält, so kampfhundhaft gegenüber Wagenknecht.

Über 233.355 Menschen haben die Internetpetition für ein möglichst rasches Aussscheiden von Markus Lanz aus dem Staatsfernsehen unterschrieb.

Natürlich kann man die Frage stellen, „wenn Lanz als Linken-Fresser bekannt ist, warum geht Sahra Wagenknecht dann in seine Sendung? Diese Frage stellte der Spiegel der „Onlein“-Petitions-Urheberin.

Doch darum geht es gar nicht. Es hat etwas mit politischem Stil, mit Anstand zu tun. Mit dem Umgang mit Andersdenkenden. Und mit Toleranz natürlich auch.

Selbstverständlich haben Markus Lanz und sein Sendungsschoßhund Hans-Ulrich Jörges kein Recht, einfach auf eine Person einzupeitschen, nur weil sie die Frechheit besitzt, nicht die politisch-korrekte Meinung zu vertreten. Und selbstverständlich haben beide kein Recht, ihr perfide einfach das Wort im Mund umzudrehen und ihr Sachen in den Mund zu legen, die sie nie gesagt hat.

Und gleichzeitig dann hinzugehen, und sie jedesmal, wenn sie antworten oder etwas richtigstellen will, ihr das Wort abzuschneiden.

Auch, wenn ich solche perfiden  Methoden schon bei Linksaußen-Medien wie der WOZ erleben mußte, in der WOZ-Redaktor Carlos Hanimann einfach Sachverhalte nicht nur frei erfand, sondern sogar Tatsachen völlig verdrehte. 

Noch schlimmer finde ich es, wenn Staatsmedien solche Hetze gegen Menschen initiieren und so unseriös arbeiten. Denn bei ihnen sollte man normalerweise ein Grundmaß an Medien-Ethik und ein Grundmaß an wenigstens halbwegs vorhandener Seriösität voraussetzen können.

Es wird Zeit, daß nun auch Menschen die Petition gegen das äußerst ekelerregende Verhalten von Stern-Mann Hans-Ulrich Jörges HIER unterschreiben.

Denn: Er ist eine Schande für das Wort Presse. Ist eine Schande für den Journalismus weltweit.

Sehen Sie hier sein zutiefst abstoßendes Verhalten. Es schüttelt einen, man kann kaum zuhören: