Roger Köppel bringt im Zusammenhang mit dem aktuellen Thema Basler Zeitung eine erschreckende Tatsache erfrischend klar auf den Punkt:
„Die Diskussionen, die laufend um die wenigen Zeitungen angezettelt werden, die sich aus vernünftiger Einsicht, aus Provokationslust oder aus einem fundierten Engagement für echte Meinungsvielfalt heraus entschieden haben, aus dem linken „mainstream“ auszuscheren, belegen vor allem dies:

Linke Journalisten sind erstaunlich kleinkariert, engstirnig und auf eine irritierende Weise intolerant.“
Weiter schreibt Köppel:
„Die Gründer des Tages-Anzeiger-Magazins, allesamt brillante, kluge Kollegen, wurden von ihren Gegnern als Agenten des internationalen Kommunismus tituliert, weil sie aus der Reihe tanzten. «Moskau einfach», lautete die Formel für jeden, der es wagte, die Eliten und ihren Staat zu kritisieren.
Heute muß sich jeder nichtlinke Journalist früher oder später die Unterstellung gefallen lassen, er werde vom SVP-Strategen Christoph Blocher finanziert.
Der Beweis dafür, daß man von Blocher finanziert wird, liefert der bewährte Zirkelschluß: Jeder, der über Blocher eine andere Meinung hat als die von den linken Journalisten vorgegebene, ist von Blocher finanziert.“
Ganzer Artikel von Roger Köppel auf Weltwoche.ch
Weiterer Bericht zum Thema „Linke Journalisten“ auf Schweiz-Blog.ch